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  3. Juni 2003 | 13. Ü40-Meisterschaften - ein Neuling berichtet!

ot - Wir haben es immer geahnt - oder zumindest vermutet: Die Welt wird in Wahrheit von Geheimbünden kontrolliert ! Ob es die Rosenkreuzer sind oder die Freimaurer, die Illuminaten oder Majestic 12...

Illuminaten und Freimaurer

Der Sieger der 13. Ü40: Lothar Haase aus Bielefeld

Text, Fotos: Matthias Giesenschlag

Wir haben es immer geahnt - oder zumindest vermutet: Die Welt wird in Wahrheit von Geheimbünden kontrolliert ! Ob es die Rosenkreuzer sind oder die Freimaurer, die Illuminaten oder Majestic 12... ... Kann es denn Zufall sein, dass die Strecke vom Mittelpunkt des Bulls-Eye bis zum ersten Weitenkreis (plus Radius plus Durchmesser des Abwurfkreises) genau die Zahl 23 ergibt ? Ich sage NEIN ! Ist es denn nur ein Versehen, dass der Umriss der hochgehandelten Dreiflügler-Bumerangs genau das Bild einer Pyramide (dem Symbol der Illuminaten) ergibt ?

OK, bis zum letzten Wochenende habe ich nicht geglaubt, dass auch wir Bumerangwerfer diesem Phänomen unterliegen, aber nun weiß ich es besser. Und wenn in Italien die berühmt/berüchtigte Loge P2 das Sagen hat, dann habe ich feststellen müssen, dass sich in Deutschland eine ähnlich verschwörerische Gruppe den geheimnisvollen Namen Ü40 gegeben hat.


Wunder, Gebrechen, Wolkenbruch

Jürgen "Donnerwetter" Küster: Prost!

Am Wochenende wurde ich in Köln als Neuling in die Initiationsriten dieser Gruppe eingeweiht. Typisch für ein Turnier in Köln war zunächst einmal der obligatorische Wolkenbruch (er beschränkte sich diesmal allerdings nur auf den Vorabend) verstärkte aber auch gleichzeitig die unwirkliche Stimmung dieser Zusammenkunft. Beim abendlichen Bier in einer vermeintlich harmlosen Pizzeria wurde ich Zeuge allerlei ungewöhnlicher Gesprächsthemen. Dem Alter der beteiligten Personen entsprechend standen vor allem Krankheiten und körperliche Gebrechen im Mittelpunkt der Diskussion, aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens und andere philosophische Themen wurden intensiv behandelt. Unvermittelt stand dann „Donnerwetter“ Jürgen K. auf und berichtete von der Wunderheilung, die ihn vom Rauchen erlöst habe (und jeder der weiß, wie viele Glimmstengel Jürgen sonst im Laufe eines Turniers weggebarzt hat, muss hier in der Tat von einem Wunder sprechen).


Am Samstag Morgen (oder sagen wir lieber am späten Vormittag) trafen sich die Werfer (zufällig erfüllten 23 Werfer die Ü40-Bedingungen) bei strahlendem Sommerwetter auf den Jahnwiesen in Sichtweite des neuerbauten Kölner Fußballstadions. Der spätere Sieger des Turniers - Lothar Haase - prägte gleich zu Beginn des Wettkampfes (aufgrund der stark wechselnden Winde) die Parole „Müngersdorf“ - womit nichts anderes als die tendenziell richtige Wurfrichtung gemeint war - aber das soll man als Neuling in dieser Runde erst einmal verstehen... Wer nun auf bekannte Wettkampfregeln hoffte, wurde enttäuscht. Zwar begann alles noch relativ harmlos mit Aussi Round (30m) - geworfen werden musste allerdings mit rituellen Holz-Zweiflüglern.

Spätestens bei der zweiten Disziplin - dem Jahrgangs-Accuracy - war klar, dass sich die Bruderschaft etwas Besonderes hatte einfallen lassen: Mit max. 10 Würfen hatten die Aktiven die Aufgabe, so dicht wie möglich an Ihren Geburtsjahrgang heranzukommen (wer also Jahrgang 1950 war musste 50 Punkte erreichen, usw.), wiederum kamen dabei ausschließlich die prähistorisch anmutenden und vom Holzbock schon übel lädierten Zweiflügler zum Einsatz. Der außer Konkurrenz startende Anton Heckner (Jahrgang 1990) stellte bereits nach seinem zweiten Wurf nüchtern fest, dass er schon rein rechnerisch nicht mehr auf seine Punktzahl kommen könnte - tja Anton, so leicht wird man eben nicht Mitglied in dieser Bruderschaft, aber frag doch 2030 noch mal an, spätestens dann müssten auch die Regeln für diese Disziplin geändert werden !

Die dritte Disziplin war dann wieder eine Remineszens an den Altersdurchschnitt der Teilnehmer: 3 Minuten Endurance (ich weiß gar nicht, ob ich heute eine 5 Minuten-Runde noch überleben würde). Wer Spaß daran hatte, durfte aber auch nach seiner ersten Runde Protest einlegen (das wird bei den Ü40-Mitgliedern nicht so eng gesehen), um gleich noch einmal für 3 Minuten bei launischen Winden durch die Kreise zu hecheln (die Anzahl der Proteste hielt sich bei diesen Rahmenbedingungen in Grenzen !).

Die vierte Disziplin sorgte dann wieder für Verwirrung - speziell bei den Neulingen unter den Schiedsrichtern: Fast-Catch. Diesmal wurden jedoch nicht nur beide Durchgänge zusammen addiert, sondern gezählt wurden ausschließlich 5 Würfe pro Runde (nicht 5 Fänge), was dann doch zu vereinzelten Irritationen bei der Leistungsbeurteilung der Werfer führte.

Am Ende des ersten Tages forderten die Aufnahmeriten der Bruderschaft ihren Tribut unter den neuen Ü40-Mitgliedern. Ralf Pietsch zog sich mit Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen auf sein Zimmer zurück, in der irrigen Meinung er hätte einen Sonnenstich - nun ja, wir wissen es inzwischen besser !

Der zweite Tag wartete nur noch mit einer Disziplin auf die Teilnehmer: Position. Hier zeigte sich, dass die Ü40-Gemeinde durchaus flexibel agieren kann, denn zwar waren wieder die Holz-Zweiflügler gefordert, aber diesmal mussten sie mindestens 30m weit fliegen. Aufgrund drehender Windverhältnisse wurde das Gesamt-Classment noch einmal kräftig durcheinander gewirbelt, doch mit Lothar Haase holte sich ein erfahrener Logenbruder den Gesamttitel. Der Tradition entsprechend darf er nun im kommenden Jahr die Ü40-Meisterschaft austragen. Es bleibt allerdings ein Gerücht, dass - aufgrund dieser Tradition - einige Aktive bei ihrem letzten Wurf den Bumerang falsch herum geworfen hätten...

Und wie immer: eine Mega-Dankeschön an Horst!

Insgesamt war die Ü-40 in Köln ein von Horst Faika hervorragend organisiertes Gesamtkunstwerk (ihm sei an dieser Stelle noch einmal besonders für den hervorragenden Shuttle-Service und dem besten Kaffee Kölns gedankt !). In seiner kompletten Tiefe, Aussagekraft und in seiner philosophischen Bedeutung erschließt sich dieses Turnier jedoch nur den altersberechtigten Logenmitgliedern. Und das die laminierten Bumerang-Rohlinge - die jeder Teilnehmer am Ende des Turniers als Preis überreicht bekam - genau aus 23 Furnierlagen bestanden, ist bestimmt auch nur ein Zufall. Weitere Geheimnisse werden im Jahre 2004 in Bielefeld gelüftet.






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