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  18. Mai 2005 | Dürener Stadtmeisterschaften 2005

mg - Und es begab sich zu einer Zeit, dass sich drei Dreckhecken aus Hamburg aufmachten, um an den Dürener Stadtmeisterschaften teilzunehmen.

Wir können mehr als nur Bumerangs !

Stammtischgespräche

Weder Staus noch Autobahnvollsperrungen konnten sie von ihrem Ziel abhalten und beim ersten Boxenstop am Kamener Kreuz brachte Dizzy die Situation auf den Punkt, als er sagte "Ich hab nix zu verlieren" und sich den Becher mit dem brühend heißen Cappuccino im Autositz zwischen die Beine klemmte. Kurz vor Mitternacht erreichten wir dann auch das Vereinsheim in Düren und wurden an der Bar von Unverzagten und Unkaputtbaren begrüßt. Gegen 1.30 Uhr nachts erregte der in der Ecke stehende Flipper die Aufmerksamkeit der illustren Runde. Leider ließ sich die Steckdose, in der er angeschlossen war nicht aktivieren, also wurde per Kaffeemaschine nach funktionierenden Steckdosen "gefahndet". In der Dusche wurde man schließlich fündig und der Flipper ("vier Mann, vier Ecken") entsprechend umgestellt. Nach dem "Tiefgaragenfastcatch" wurde mit dem "Duschflippern" eine weitere Dreckheckendisziplin ins Leben gerufen.


Nach entsprechend kurzer Nachtruhe weckte uns am Samstag Morgen das beruhigende "Tropf,Tropf" des niederrheinischen Dauerregens. Trotzdem ging es auf den Platz - einen Fußballrasenplatz des FC Victoria ("böser Fehler" - wie sich bald herausstellte). Los ging es bei widrigen Bedingungen (Nässe, leichte aber drehende Winde) mit Accuracy 100 - wo Frido mal so nebenbei mit 96 Punkten den Weltrekord egalisierte. Was hätte er bloß bei optimalen Verhältnissen geworfen ? Danach ging es weiter mit MTA40, wo dann - wegen der vermeintlich günstigen Winde und trotz schlechter Erfahrungen aus den vergangenen Jahren - Romblads und Manus verstärkt eingesetzt wurden. Den ersten Platz mit 96,73sek (Addition der Top 3 aus 5 Würfen)sicherte sich so Mathis Hermsen vor Simon Graßhoff und Horst Faika.

Dreckhecken-Style

Trickcatch im Dauerregen

Danach war Trickcatch100 an der Reihe. Vorab beschwerte sich Ralf Pietsch erst einmal bei Torsten Fredrich über das von ihm gekaufte Doubling-Paar ("der Outsider dreht aus"). Torsten verbrachte daraufhin seine Einwurfzeit mit dem Tuning des Double-Paares für Ralf. Der gab die Teile erst einmal seinem 12jährigen Sohn Lukas und der wiederum erzielte damit sensationelle 86 Punkte und den zweiten Gesamtplatz in dieser Disziplin (hinter Frido mit 93 Punkten). Papa Ralf kam im übrigen auf 37 Punkte (16. Platz) - tja Ralf vielleicht überlegst Du es Dir ja bei der nächsten Gelegenheit zweimal bei einer Dreckhecke zu reklamieren...


Platzwarts Nightmare

Mudeyes a la Düren

Inzwischen hatten sich die beiden Bulls-Eyes in knöcheltiefe Matschkuhlen verwandelt (da half auch der Einsatz von 2 Säcken Rindenmulch nicht). Endurance und Fastcatch wurde zu einem einzigen Schlammcatchen. Während das tiefe Geläuf bei Endurance absolute Spitzenresultate verhinderte (Sieger wurde Klaus Häbe mit immerhin beachtlichen 58 Fängen), war es umso erstaunlicher, dass man bei Fastcatch mit 22 Sekunden nicht einmal einen Platz unter den Top Ten sicher hatte - ein Beweis für die starke Leistungsdichte des Teilnehmerfeldes (Sieger wurde Frido mit 18,18 sek). Nach ausgiebiger Reinigung von Mensch und Maschine (Horst brachte alleine drei Paar seiner roten Treter mit unter die Dusche) ging es gut-bürgerlich zum "All you can eat" ins Wirtshaus, wo der Tag seinen Ausklang fand.


Schlammcatchen oder Bumerangwerfen

Dreck am linken Bein war Fast Catch, rechts Endurance

Am zweiten Tag regnete es zwar immer noch, aber dafür war jetzt wenigstens auch ordentlich windig. Mit der - herausfordernden aber keineswegs unattraktiven - Disziplin Accuracy-Fächer begann der Tag im Schlamm. Rainer Gräbenteich konnte sich mit 71 Punkten vor Ralf Pietsch (68 Punkte) noch am besten an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen, während das typische Frido-Fluchen daraufhin deutete, dass ihn diese Disziplin den Gesamtsieg kosten könnte. So war es dann auch. Zwar gewann Frido die abschließende Aussi Round 40 mit 59 Punkte, aber sein ärgster Konkurrent - Guido Queitsch (immer still und heimlich auf den vorderen Plätzen zu finden) leistete sich mit 55 Punkten = 2.Platz keinen Ausrutscher mehr und erreichte damit bereits den 2. Turniersieg der Saison. Der "Unkaputtbare" und auch der Pfingstmontag fielen den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer (den meisten der Werfer war im übrigen inzwischen auch die Ersatzkleidung ausgegangen). Trotzdem ein großes Kompliment an Heinz-Willi Dammers für die Organisation und nicht zuletzt für die nahezu punktgenaue Durchführung der Disziplinen unter erschwerten Bedingungen !!! Interessant wäre es noch einmal zu erfahren, wie der Platzwart reagiert hat, als er das Fußballfeld - nach dem Umpflügen der Bumerangwerfer - für 6 Monate für jegliche Veranstaltung sperren musste... Heinz-Willi, gibst Du uns da noch einmal eine abschließende Aufklärung drüber ? Falls - wider Erwarten - alles ohne Tobsuchtsanfall und Vereinsrausschmiß abgelaufen ist, würden sich die Dreckhecken dann auch im nächsten Jahr wieder auf den Weg nach Düren machen !






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