"Bumerangs kommen doch aus Australien, oder?"
"Warum kommt der Bumerang zurück?"
"Ist Bumerangwerfen eigentlich ein richtiger Sport?"
"Wie muß man einen Bumerang werfen, damit er auch wirklich zurückkommt?"
"Sind Bumerangs generell eine Waffe?"
"Wo kann man denn einen Bumerang kaufen?"

Im Bereich Bumerang:
Medieninfopaket
Im Bereich Club:
Anmeldeformular
Im Bereich Sport:
Deutsche Rekorde

DBC-Vereinshaftpflicht (13 KB)
Organisationshilfe für Bumerangturniere (18 KB)
Bumerang-Zertifikate (42 KB)
DBC-Regelwerk (Schüler) (88 KB)
DBC-Regelwerk (Indoor) (92 KB)
Formular zur Einzugsermächtigung (97 KB)
Handbuch zum Umgang mit der DBC-Home Page (113 KB)
DBC-Beginner-Regelwerk (114 KB)
Head2Head (140 KB)
DBC-Regelwerk (Outdoor) (204 KB)
DBC-Vereinsordnung (Mai 2005) (397 KB)
Bumerang-Simulation (945 KB)
DBC-Flyer (8 Seiten) (1644 KB)



<< zurück zum Archiv


  23. Juni 2005 | Exklusiv: Neuer Weltrekord aus Australien

ao - Vor einigen Tagen strahlte der Fernsehsender „Seven“ seine Guinness Show im australischen Fernsehen aus. Damit fiel auch endlich die, von der Guinness Book of Records Company verhängte Nachrichtensperre über den neuen Weltrekord. Der INFO Redaktion fiel es reichlich schwer dieses Ereignis so lange unveröffentlicht zu lassen.

Schwierige Bedingungen , viel Improvisation

David, Lorin und Bob


David Schummy aus Australien hat es mal wieder geschafft. Vor einigen Wochen lud die Guinness Company zu einem Bumerang Rekordversuch. Da die meisten Bumerangrekorde nur schwer zu knacken sind, entschied man sich für das am weitesten von Menschenhand geworfene Objekt. Der bisherige Rekord bestand schon seit einigen Jahren und wurde mit einem Aerobie Wurfring erzielt – 406m. Die neue Idee: Einen MTA oder Long Distance Bumerang abwerfen und vom Wind möglichst weit abtreiben lassen. Die Entscheidung welcher Bumerang letztendlich zum Einsatz kommt, sollte direkt auf dem Feld in Abhängigkeit von Windstärke und -richtung getroffen werden. Am Tag der Entscheidung traf man sich um 8.00 Uhr auf einem Feld in der Nähe von Melbourne. David kam in Begleitung von Bob Burwell, einer australischen Bumeranglegende. Das Guinness Kamerateam wurde durch einen Beobachter der „Justice of Peace“ unterstützt. Diese unabhängige Organisation stellt sich regelmäßig als unabhängiger Beobachter für solche Versuche zur Verfügung. Der Rekordversuch wurde für 9.30 Uhr festgelegt, so dass David noch ausreichend Zeit für Probewürfe hätte. Außerdem gab es keine Begrenzung für die Anzahl der Versuche! Der Wind an jenem Tag war schwach und so entschied sich Schummy nach einigen Versuchen für seinen Composite MTA. Die Probewürfe waren allesamt nicht sehr zufriedenstellend, was durch den rasch drehenden Wind nicht gerade besser wurde.


427,2 m - Weltrekord

Geschafft, geschafft, geschafft...


Dann war es soweit. Zu Davids und Bobs Entsetzen drehte der Wind erneut und kam nun aus einer völlig neuen Richtung. Außerdem schien der Wind zu schwach einen MTA über 400m weit tragen zu können, so dass Bob ernsthaft an diesem Projekt zu zweifeln begann. Schummy änderte seine Taktik und begann das Tuning des Bumerangs so zu verändern, dass er nur noch geradeaus flog. Der sechste offizielle Wurf brachte die Entscheidung. Einige Schritte Anlauf und dann ein kräftiger 45° Abwurf in Windrichtung. Der Bumerang stieg und stieg ohne Anstalten zum Eindrehen zu machen. Nach einigen Sekunden flachte sich die Flugbahn ab und der MTA flog in einer Höhe von ca. 10m nur noch geradeaus um dann langsam in einen kontrollierten Sinkflug überzugehen. Nach Sage und Schreibe 39 Sekunden (?) fand der Flug sein abruptes Ende in einer 5m hohen Baumkrone. Das sah nicht schlecht aus und so wurde mit der Abmessung begonnen. Das Guinness Team schritt die Strecke mit Hilfe eines Messrades ab; 200m, 300m, 400m und definitiv noch mehr als 6m bis zum Baum. David war außer sich und feierte seinen Erfolg. Am Ende standen 427,2 m auf dem Distanzmesser – ein neuer Weltrekord.


...nicht für die Ewigkeit!

offiziell

Laut Rob Crolls und Bob Burwells Schilderungen war der Sinkflug sehr flach, so dass der MTA ohne den Baum noch deutlich weiter hätte fliegen können. Insgesamt betrachtet war dies jedoch ein sehr spontaner und unausgereifter Rekord. Dementsprechend ist es keine Frage ob, sondern vielmehr wann dieser Rekord wieder gebrochen wird. Langzeitflieger scheinen dafür prädestiniert zu sein, was hoffen lässt dass auch der nächste Rekordhalter aus der Familie der Bumerangwerfer kommt (vielleicht ein Schweizer?). Wir sind gespannt und werden euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten.






<< zurück zum Archiv


[ Newscenter | Bumerang | Sport | Forum | Club ]
[ Kontakt | Impressum | Newsarchiv ]

© Deutscher Bumerang Club e.V.