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  26. Juni 2005 | World Cup 2008 in Seattle - Ortstermin

ot - Die Deutschen sind ja bekanntlich besonders gründlich, daher ist es auch kaum verwunderlich, daß der DBC bereits drei Jahre vor dem WM in Seattle einen Kundschafter an die Westküste der USA entsandt hat. Oli Thienhaus war am 23. Juni vor Ort und konnte sich einen ersten Eindruck machen!

Zu Gast bei Stevie Kavanaugh

Stevie K vor seinem Haus (oben) und mit Suzanne Lentz (unten, sitzt im Käfer)


Ein Bericht von Oli Thienhaus

Die Bumerangszene an der Westküste der USA ist wohl in keinem Ort so gedrängt wie in Seattle. Stevie K, Suzanne Lentz, Betsy und Will Gix, die Bower-Zwillinge, Billy Brazelton, Clay Dawson, Mike Krausser, Adam Ruhf, Mike Gel, u.a... alle leben in Seattle und treffen sich jeden Freitag zum Training im Green Lake mitten in der Stadt.
Auf meinem Kurztrip in die USA klingelte ich also bei Stevie K an und man verabredete sich zum Stell-Dich-ein auf dem Feld der Weltmeisterschaft in 2008. Ausgangspunkt war Stevies Haus, von dem es in einem 1968er Käfer mit Automatikgetriebe (!) durch die Hügel von Seattle in Richtung Bumerangfeld ging. Seattle erinnert aufgrund seiner bergigen Landschaft und den steilen Strassen übrigens sehr an San Francisco, nur dass es hier keine Cable-Cars gibt.


Wechselnde Wetterbedingungen

Suzanne auf dem WM-Feld 2008


Auf dem Feld angekommen zeigt sich das eingenwillige Seattle-Wetter von seiner typischen Seite: Regen, Wind, Sonne und Flaute wechseln sich munter ab. Allein diese Bedingungen dürften schon Grund genug für einen spannenden WM-Wettkampf sein.
Das Feld gehört zur Seattle University of Washington und liegt direkt am Fusse eines Hügels, auf dem wiederum die Unterkünfte liegen. Von aussen nicht unbedingt schön, aber mit einem tollen Blick über das Feld.
Das Feld selber ist nicht gerade riesig. Zwei 50-Meter-Kreise passen so gerade mal drauf, die 10 Meter Mindestabstand zu der Zaun- und Baumbegrenzung um das Feld herum muss an einigen Stellen schon mal etwas genauer überprüft werden. Der Untergrund ist nicht überall 100%ig eben, der Rasen ist allerdings erste Sahne. Es wird bei der WM auch noch ein zweites Feld zur Verfügung stehen, das zum Einwerfen etc genutzt werden kann.
Alles in allem können wir uns auf ein sehr schön gelegenes Feld freuen, das wohl aufgrund seiner Größe schon eine gewisse Limitierung der Teilnehmer mit sich bringt und uns mit den unterschiedlichsten Windbedingungen überraschen wird!


Spontanes Werfertreffen

v.l.n.r.: Billy Brazelton, Stevie Kavanaugh, Daniel Bower, Richard Bower, Suzanne Lentz


Stevie K arbeitet in einer Bäckerei und steht daher jeden Tag um 2:30h nachts auf. Da er deshalb auch entsprechend früher fertig ist konnten wir uns bereits am frühen Nachmittag verabreden und das Feld austesten. Stevie liess sein Handy noch ein wenig glühen und schon waren ein paar andere Locals der Seattle-Bumerangszene vor Ort: Suzanne Lentz, USBA- und IFBA-Board Member sowie Mitglied der internationalen Frauenteams der letzten WMs, Daniel und Richard Bower, die 19jährigen Zwillinge, die bereits auf der WM in Frankreich gezeigt haben, daß mit ihnen zukünftig zu rechnen ist, und Billy Brazelton, jüngerer Bruder von Tony Brazelton und ebenfalls fester Bestandteil der amerikanischen Bumerangszene. Der Rest der Szene wird sich erst am Wochenende 25./26. Juni in Seattle einfinden, wenn nämlich dort das erste Team Trial Turnier stattfindet. Dort durfte ich aber nicht mehr dran teilnehmen...


GLORP - was sonst?!

Oli Thienhaus beim Glorp in Seattle


Kurz ein paar Probewürfe, dann ging's los. Und womit? Na klar, mit GLORP. Wie sollte es auch anders sein in der Heimat der Bumerangwerfer, die diese Freestyle-Disziplin auf jeder WM immer wieder zu einem absoluten Highlight werden lassen?! Stevie Kavanaugh ist übrigens zweifacher Weltmeister in dieser Disziplin und hat sein Können direkt u.a. an die Bower-Twins weitergegeben. So kam es dann auch, dass ich schon ziemlich früh ausgeschieden bin und beobachten konnte, wie Stevie und Daniel Bower die Entscheidung unter sich ausgemacht haben. Der Siegesfang war übrigens ein "Fist full of big money"-Catch: Bumerang zuerst mit der rechten Faust hochkicken, dann einhändig unter einem Bein mit der Faust hochkicken und danach einhändig hinter dem Rücken fangen. Kranker Fang, und noch kranker, daß die Jungs dafür echt eigene Namen haben. Es gab noch viele andere solcher Fänge, die ich leider schon wieder vergessen habe...


Highlights in Seattle

Mount Rainier (oben) und die Seattle Skyline


Auch wenn ich nur ein paar Tage in Seattle war, so konnte ich mich doch bereits in dieser kurzen Zeit davon überzeugen, daß wir 2008 dort jede Menge Spaß haben werden. Die Stadt ist wirklich beeindruckend. Mount Rainier, das Wahrzeichen der Region, thront erhaben vor den Toren der Stadt, die Skyline und der Downtown District sind für amerikanische Verhältnisse eher klein und irgendwie sympathisch, trotzdem hat die Stadt ein gewisses Flair. Die Wohngebiete liegen zumeist in Hügeln im Umland, die Stadt liegt an einer eigenen Bucht geschützt hinter der Pazifikküste, somit ist Seafood ein absolutes Muss!
Ach ja, wer übrigens mal ein richtiges Steak essen gehen will, der sollte ins "Metropolitan Grill" gehen. Ich habe dort wohl zugleich das teuerste und beste Steak meines Lebens gegessen. Für schlappe 97 US-Doller (für zwei Personen) bekommt man ein sog. Chateaubriand-Steak - einen Namen, den ich vorher noch nie gehört hatte. Zum Essen hätte man noch nicht einmal ein Messer benötigt, so zart war das Fleisch... Naja, egal. Genug davon, sonst bekomme ich wieder Hunger!

Fazit: Feld ok, Stadt der Hammer, Seattle 2008 kann kommen!


Externe Links zum Thema:
www.themetropolitangrill.com
www.cityofseattle.net
www.gel-boomerang.com





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