"Bumerangs kommen doch aus Australien, oder?"
"Warum kommt der Bumerang zurück?"
"Ist Bumerangwerfen eigentlich ein richtiger Sport?"
"Wie muß man einen Bumerang werfen, damit er auch wirklich zurückkommt?"
"Sind Bumerangs generell eine Waffe?"
"Wo kann man denn einen Bumerang kaufen?"

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  21. September 2006 | Wirf mit! 2006 - Ein Traum...auch vom Wetter her!

gm - Nach dem großen Erfolg von 2005 haben sich auch in diesem Jahr wieder etliche Freiwillige gefunden, die Wurftag-Veranstaltungen in Bürstadt, Halle an der Saale, Hamburg, Hannover, Hassloch, Neuss, Stockach und Syke durchgeführt haben.
Als Besonderheit dieses Jahr, wurden die Veranstaltungen nicht zentral an einem Tag, sondern "um einen zentralen Termin" herum ausgerichtet. Doch dies erwies sich als völlig in Ordnung und sinnvoll.
Das Bild zeigt Bumerang-Interessierte am Pavillion in Halle an der Saale (Stadion in Halle-Neustadt).

Eindrücke vom Wurftag in Syke-Clues


Je nach Veranstaltungsort fanden sich einige, viele Dutzend bis Hunderte Interessierte an acht Veranstaltungsorten ein - im Vorjahr waren es bereits sieben Orte. Es wurde viel zu Bumerangs erklärt, Bumerangs gebaut und natürlich auch geworfen.
Im Gegensatz zu 2005 spielte sogar das Wetter überall mit!

Unser Angebot an die Öffentlichkeit wurde durchweg begeistert und anerkennend angenommen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Ich bitte auch ich die Postings im Forum zu beachten.

Schon 2005 wurde klar: Es zeigte sich, dass die ausdrückliche Einladung zu einem WURF-Tag wirklich nur Personen anlockte, die daran - am Werfen - Interesse hatten. Ein normales Bumerang-Turnier kann so etwas nur schwer leisten, da die Besucher allzuoft Zuschauer bleiben und - die DM und EM 2005 waren fantastische Ausnahmen - nie Mitwerfer sein können.

Günter Möller: "In Neuss - Dormagen-Zons - traf sich eine kleine, bunte Gemeinde von Bumerangwerfern, um auf dem Nebenplatz der Tapir-Cups von 1992-1994 das Bumerangwerfen wieder neu unter die Leute zu bringen. Anwesend waren: HaGü Nikolayczyk, die frischen Eheleute Detlev und Andrea, Tobias Fuhrmann und Robert Klütz mit Familie, sowie die ganze (!) Möller und Wages-Sippe. Die Presse machte es uns dieses Jahr etwas schwer, so dass wir unsere Teilnehmer und Zuschauer (nur) aus den Passanten rekrutieren konnten. Aber immerhin konnten wir eine ganze Familie inkl. Hund begeistern. V.a. der Vater war Feuer und Flamme, da er schon vor über 30 Jahren auf den Rheinwiesen hinter seinen Bumerangs (Damals hatten wir aber nur Zweiflügler - und größer waren die auch...) herjagte. Die Veranstaltung war sehr schön, entspannend, fröhlich und familiär: Klein, aber fein."


Am Bumerangstand in Syke-Clues war immer viel los


Klaus Dieter Franke: "Der Gedanke, das Ganze im Rahmen eines Drachenfestes zu machen ist wieder voll aufgegangen. Eine tolle Zusammenarbeit mit den Syker Drachenfreunden und deren Pressewart, brachte viel Spaß, Arbeit und eine "volle Hütte". Vom DBC dabei waren Marco, Ralf und Klaus Dieter, sowie die Juniorwerfer Joschi und Lukas. Das war auch nötig, denn eine Wurfschule, Infostand, Workshop und Schauwerfen wollten gemeistert werden. Höhepunkt war wieder der Deutschlandwurf um 15:00 Uhr. An die 15 Werfer konnten einer ansehnlichen Zahl von Besuchern eine Art Suicide mit schnellem Ende präsentieren. Sogar Detlef Marquart vom Vorstand der Drachenfreunde ließ es sich nicht nehmen, den Wurf zu riskieren...

Bei 23 Grad, viel Sonne und 2-3 Windstärken waren leider kaum Fänge für Beginner möglich, Zertifikate waren deshalb nicht auszustellen, was dem Stolz einiger Kids keinen Abbruch tat. Ob selbst gebaut oder gekauft, wohl keine Familie ging ohne Bummi oder Drachen nach Hause.

Keine Frage für uns: WIRF MIT 2007 !!!!!!!!"


Es wurde gebaut, was die Werkbänke her gaben


Am 17. September war der 2. Deutsche Bumerangwurftag in Halle-Neustadt ein großer Erfolg. Etwa 200 Gäste kamen.

Frank Hofmann: "Im Vorfeld gab es eine gute Presse, unsere "Sonntagsnachrichten" brachten einen Artikel mit Hinweis auf die Veranstaltung auf die Titelseite. Und obwohl in Halle an diesem Tag mehrere große Veranstaltungen in der Innenstadt liefen, fanden sich im Stadion Halle-Neustadt zwischen 11.00 und 17.00 Uhr ca. 250 Bumeranginteressierte ein.

Da gab es Vater und Sohn, die nach dem sonntäglichen Fußballspiel vorbeischauten, Großväter mit ihren Enkeln, Mütter mit ihren Sprösslingen und jung gebliebene gestandene einzelne Herren. Ein älterer Physikprofessor von der Uni wollte nicht eher den Platz verlassen, bevor er einen Bumerang gefangen hatte, was ihm sogar gelang. Eine Mutter gab ihr einjähriges Kind dem Ehemann in Verwahrung, um selbst in Ruhe einmal werfen zu üben. Ein Sportwissenschaftler wurde ebenfalls vom Bumerangvirus angesteckt und will unbedingt weitermachen.

Unser Programm sah so aus: Infostand mit Bauplänen, Wurfanleitungen, DBC-Flyer und Bumerangverkauf, Wurfvorführung und Schnupperwerfen mit Anleitung.

Wir, das war meine Familie und unser Freund Reno, waren manchmal etwas überfordert mit dem Interesse der Gäste. Immer fehlte an irgendeiner Stelle ein Betreuer, Trainer oder Erklärer. Elke koordinierte die Verteilung der Interessenten auf uns drei Männer zum Schnupperwerfen und kümmerte sich mit unserer Tochter um die Verteilung der Infos und den Verkauf. Dabei kamen beide oft ganz schön ins Schwitzen.

Ein MDR-Fernsehteam machte den ganzen Tag Aufnahmen und Interviews; die Sendung lief noch am gleichen Abend im Programm für Sachsen-Anhalt. Außerdem hielt uns eine Reporterin des MDR-Rundfunks für eine Reportage ein paar Mal ein Mikro unter die Nase.

Einige Gäste brachten ihre selbstgebauten oder gekauften Bumerangs zur Begutachtung mit, darunter waren auch zwei Gäste aus Bayern.

Insgesamt gab es ein riesiges Interesse der anwesenden Besucher und nicht wenige blieben gleich ein paar Stunden. Viele meinten, man solle so einen Veranstaltung öfter durchführen."


Und nachher wurden sie selbst gebauten Bumerangs fleissig ausprobiert


Werfergruppe Wedemark: "Wir kamen um ca. 9 Uhr am Gemeindehaus in Gailhof an. Peter Lorenz, Matthias Gietz, Michael Gietz und ich (Florian Knauth). Nach dem Aufbau (Peter hatte eine ganze Wand mit Bumerangs voll gehängt) Werktische aufstellen usw. ging es um 10.30 Uhr los. Anfangs waren die meisten Leute skeptisch, ob das mit dem Zurückkehren überhaupt funktioniert, doch mit einer kleinen Air-Dancer-Wurfshow wurden doch die meisten überzeugt. So um die Mittagszeit begann dann der große Ansturm: Alle Werkbänke voll. Man konnte sich nur noch mit Mühe um die Tische herumschlängeln um zum platt getretenen Acker zu kommen. Matthias Gietz machte seinen Job als Verkäufer am Stand richtig klasse und besonders gut war, dass er die Fassung bewarte. Bei einigen Fragen hätte ich schon gesagt, dass es mir zuviel wird! ("Kommen die denn wirklich zurück?", "Warum werft ihr die?" "Wieso muss das da rund sein?") Oh Mann! Das geht auf die Nerven! Bernd Zellmer kam um 14 Uhr mit einer riesigen Plastikbox voll mit Bumerangs. Er und Peter Lorenz haben das Werfen auf dem Acker, bei zeitweise böigen Wind und leichten Nieselregn, geleitet. Ich und Michael haben mit den Leuten gebaut. Ich musste nicht die Wurfschule beaufsichtigen, außer als 1 oder 2 Linkshänder kamen. Die Werfergruppe Wedemark hat schon lange vor dem Wurftag jedes Jahr in Gailhof einen Workshop gemacht. Um 17.00 war dann Schluss, ansonsten war der Wurftag ein voller Erfolg. Wir haben über 60 Rohlinge unter das Volk gebracht. Alle Helfer und Organisatoren bei uns in der Wedemark: Peter Lorenz, Michael Gietz, Bernd Zellmer, Matthias Gietz, Peter Alber, Sven Alber & Florian Knauth"

"Ich denke man kann schon sagen, dass diese Wurftag-Veranstaltung Zukunft hat. Immer wieder gerne!"


Torsten Fredrich: "Bumerang-Wurftag in Hamburg- Wer uns fand: fands gut!

Die Moorweide am Dammtorbahnhof in Hamburg war Schauplatz des werferischen Teils des 2. Deutschen Bumerang-Wurftages. Die Moorweide ist geeignet für 10-15 Meter fliegende Bumerangs und liegt 5 Gehminuten von der Alster, nahe dem Kongress- und Messezentrum, aber auch in der Nähe des Univiertels. Zentraler geht es nicht, jedoch ist der Platz für größere Gruppen nicht ideal.

Für die Idee des Bumerang-Wurftages, als Vorortveranstaltung des DBC, konnten sich wie letztes Jahr bekannte Hamburger DBC-Mitgliedern begeistern. Von den Dreckhecken: Matze, Dizzy, Michel und Ferdi. Weiterhin tatkräftig dabei: Winfried Gorny (der gestrenge Bumerang-Qualitätsprüfer) sowie Altmeister Jörg Schlegel mit guten Kontakten zur spanischen Bumerangszene nebst eindrucksvoller Kylie Sammlung im Gepäck.

Untypische, beinahe südländische Hitze (über 25 Grad) mit leichtem, drehendem Wind ließen so manchen auf einen Platz im Schatten spekulieren. Nichts desto trotz hielten wir bis 17.00 Uhr durch und haben einer ganzen Menge Interessierten das Bumerangwerfen nahegebraucht und standen für viele aufkommende Fragen zur Verfügung. Die ausgelegten DBC-Flyer wurden vom Publikum penibelst gefaltet, um dann sorgfältig verstaut zu werden. Auch Email-Adressen wurden zur weiteren Kontaktaufnahme sowie zum Versand der gemachten Aktion-Fangfotos der neuen jungen Bumerangtalente hinterlassen. Die talentierten Kids hießen heutzutage zum Beispiel Camilo und Pauline.

Auf dem Weg vom Karneval der Kulturen im Uni-viertel, wo der Bauteil des Wurftages stattfand (Angeleitet von Gerd-Jürgen Ludwig und Jens Buhmann), bis zum Wurfplatz sind uns wohl so manche potentielle Bumerangwerfer abhanden gekommen. Und dies trotz Wegbeschreibung zum Wurfplatz. Wie war das noch mal bei den zehn kleinen Negerlein?

Dies führte über den Tag verteilt insgesamt zu einer kleinen Schar von Teilnehmern, die um so intensiver (ein DBCler pro Teilnehmer!) betreut werden konnte. Der Vater von Camilo musste sogar die Lektüre seiner Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf die Wiese verlegen, weil sein bumerangangefressener Sohn sich weigerte die Wiese zu verlassen! Schliesslich "musste" Papi es auch selber versuchen. Da blieb wohl viel von der Zeitung ungelesen.

Es bleibt festzuhalten, dass diejenigen die uns gefunden haben, es gut fanden. Die gebotene Möglichkeit unter Profianleitung und kostenlos innerhalb kürzester Zeit das Werfen und Fangen zu erlernen wurde überall dankend angenommen. Selbst wenn nur ein Bruchteil von den Teilnehmern es bis zu einer DBC Mitgliedschaft schaffen, so haben wir doch wieder den Bumerangsport unter das Volk gebracht und wirkten bestehenden Vorbehalten und Vorurteilen gegenüber Bumerangs entgegen. Ein erfolgreicher bunter Familiennachmittag mit Spass und Sonnenbräune! Wir aus Hamburg können sagen: Weiter so! Die Idee des Bumerang-Wurtages ist ausbaufähig. Mal schauen, an welchem geeigneterem Standort wir 2007 am Wurftag teilnehmen werden.

Wichtig scheint zu sein: Dicht dran am Publikum. Ideal: Bau- und Wurfplatz in unmittelbarer Nähe."

Danke und bis bald bei "Wirf mit! 2007"...

Günter Möller
Präsident des Deutschen Bumerang Club e.V.

Externe Links zum Thema:
www.bumerang.de
www.hofmann-halle.de/cms/ue40.html





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