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"Warum kommt der Bumerang zurück?"
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  14. Februar 2007 | Virtuelles Bumerangturnier- einfach dabei sein und Spaß haben

mg - Was verband 24 Bumerangwerfer am Pfingstwochenende, 3.- 5. Juni 2006, obwohl Sie sich nicht trafen und mitunter gar nicht alle untereinander persönlich kennen? Zudem haben Sie Ihre Wohnorte nicht verlassen und kommen aus Bad Kreuznach, Berlin, Bremen, Bridgewater (USA), Halle an der Saale, Hamburg, Köln, Ravensburg und Wien. Die Antwort lautet: alle waren Teilnehmer des ersten virtuellen Bumerangturniers.

Text und Fotos: Torsten Fredrich

Das Virtuelle Bumerangturnier

Die Idee des virtuellen Bumerangturniers, vorgestellt auf der Jahreshauptversammlung 2005, ist einfach. Entstanden ist sie aus der Erkenntnis, dass sich der „Deutsche Bumerangwurftag- Wirf mit“ als so erfolgreich erwiesen hat. Es soll eine ähnliche dezentrale „Mitmachveranstaltung“ sein, diesmal für fortgeschrittene Werfer, die z.B. aufgrund des DBC-Wurftages bereits erste Erfahrungen und persönliche Erfolge verbuchen konnten und daher dranbleiben wollen. Gedacht ist das virtuelle Turnier jedoch für jeden, natürlich auch für erfahrene DBCler, mit oder ohne Wettkampferfahrung.

Bei einem normalen (Präsenz-)Bumerangturnier trifft man sich bekanntlich „real“ und bestreitet den Wettkampf. Beim Virtuellen Turnier werfen die Teilnehmer auf Ihrer eigenen Wurfwiese zu einem bestimmten Termin und übermitteln die Ergebnisse per Email, die dann ausgewertet werden und dann auf der Homepage (www.Bumerangclub.de) zur Verfügung stehen. Der Reiz besteht darin, dass jeder einzelne ohne großen Aufwand (Zeit für Anfahrt und das Turnier an sich, Reisekosten) Teil einer Bumerang-Veranstaltung sind. Man lernt, trainiert, hat Spaß und wirft letztendlich genauso konzentriert, wie auf einem Präsenz-Bumerangturnier.

Ein kleiner Nachteil, meiner persönlichen Meinung nach ist, dass das Gemeinschaftsgefühl nicht ähnlich stark sein kann, wie auf einem realen Bumerangturnier, weil sich die Werfer während des Wettkampfes und abends nicht sehen. Die abendliche Party ist dementsprechend beschaulich oder fällt aus. Allerdings hatten -mit der Ausnahme von Klaus Häbe- alle Werfer auf Ihren heimatlichen Wurfplätzen weitere Mitstreiter vor Ort, sodass ein Austausch und ein geselliger Nachmittag gewährleistet war.


Zukünftiger Zweck und Vorteile des Virtuellen Bumerangturniers
Die Vorteile überwiegen bei weitem. Das virtuelle Angebot soll die Bumerangszene ergänzen und so den Bumerangwettkampfsport fördern. Durch die virtuelle Idee soll zukünftig der Einstieg für Neulinge und ambitionierte Nachwuchswettkampfwerfer verbessert werden. Es ist einfach für jeden Einzelnen mitzumachen- und das bei maximalem Wettkampfkick und Spaßfaktor. Durch den festen Termin ergibt sich ein Anlass mit Werfern aus der eigenen Region zusammenzukommen, sich auszutauschen und zu üben. Auch ist es die Möglichkeit, neue Werfer kennen zu lernen. Erfahrene Werfer können Ihr Wissen weitergeben - Neulinge können davon profitieren- auf „neudeutsch“: Mentoring im besten Sinne! (Definition von Mentoring: die Tätigkeit einer erfahrenen Person (Mentorin bzw. Mentor), die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an eine noch unerfahrene Person (Mentee) weitergibt). Wer derartig „angefüttert“, motiviert und vorbereitet wird, so die Hoffnung, kommt in Zukunft auch auf Präsenz-Bumerangturniere und dann klappt es auch sicher mit der abendlichen Party ganz ordentlich!

Ich möchte mich bei Euch, den „virtuellen Wettkämpfern“, welche die Idee auch gut fanden und spontan mitgemacht haben, recht herzlich bedanken und freue mich schon auf das zweite Virtuelle Bumerangturnier in 2007. Die Ankündigung der nächsten Termine wird im Info und unter www.Bumerangclub.de bekannt gegeben. Für Fragen stehe ich zur Verfügung. Falls Ihr weitere Anregungen habt, lasst es mich bitte wissen.

Bis dahin! Torsten Fredrich


Das virtuelle Turnier - 3 Jungs aus der Matrix


Als nächstes kommen noch einige Teilnehmer zu Wort (teilweise gekürzt & ergänzt). Im Forum auf der Webseite des Deutschen Bumerangclubs unter „Erstes virtuelles Bumerangturnier“ finden sich weitere Kommentare sowie die Auswertung des Turniers.

Also, ich für mich kann sagen, dass es Spaß gemacht hat, denn wir haben ja nix anderes gemacht, als wir sonst auch tun...traineren!!!!!! Nur halt mit anderen zusammen und so kann man doch auch seinen Spaß haben.... Ich jedenfalls fand es gut und wünsche mir beim nächsten Mal noch mehr Teilnehmer.

Ralf Pietsch, DBC Inforedakteur, warf mit den Dreckhecken im Hamburger Stadtpark


"Rock me Amadeus" - Bumerang-Äktschon in Wien

Hallihallohallöle ,
es hat mir eigentlich Pfingsten ziemlich Spaß gemacht und ich hatte das auch so verstanden, dass es jedes Jahr mehrere Turniere dieser Art geben sollte.

Max Hofmann, Halle an der Saale

Wenn ich für das nächste "Virtuelle" mit helfen kann, bin ich dabei. Ich halte diese Form u.a. aufgrund folgender Gründe für sehr wichtig: 1. Haben alle jene Werfer die Möglichkeit an einem Turnier teilzunehmen, welche die Zeit und Kosten für Reise etc. nicht jedes Mal aufbringen können.
2. Besonders der Nachwuchs hat hier die Möglichkeit einzusteigen. Hier hat diese Turnierform einen hohen Motivationswert.
3. Entwickelt sich der Bumerangsport dadurch mehr in der Breite und nicht konzentriert auf und abhängig von einigen wenigen Turnieren im Jahr.
4. Auf diese Weise bekommen wir Werfer an den Kreis, welche bisher noch Schwellenangst haben. Das Virtuelle Turnier ist im Medienzeitalter ein wichtiges Stück Nachwuchsarbeit!!!

Frank Hofmann, Halle an der Saale

Leider bei starkem Wind, sonst teilweise sonnig, warfen wir heute trotzdem! Nach 3 Regentagen wollten wir wieder an die frische Luft! Spaß hatten wir trotzdem! Die Idee finden wir sehr gut, uns so an Turnieren zu beteiligen!

Servus aus Wien, Pauli


5 Stunden Dauerfeuer in Wiesbaden

Wir (Adam Müller, genannt der „Schlitzer“, Andrea und Rainer Gräbenteich, „Neuling“ Alexander Mick und Weltrekordhalter im Accuracy 100, H.G. Hoffman) trafen uns auf dem Bumerangtechnisch noch nahezu jungfräulichen Platz des TUS Hackenheim! Kunstrasen - ein ganz neues Bumeranggefühl....!Kreise ziehen ist etwas aufwändiger...wir markierten mit Klebeband , was zwar Zeit in Anspruch nahm , aber sich auch als absolut tauglich erwies!
Wie wohl in ganz Deutschland an diesem Tag: Dreh- und Scherwinde, in Böen bis 6, aber durch umstehende Bäume ein wenig abgemildert!(Sonst ja eher ein weniger wünschenswerter Faktor!) Und die Sonne liess sich auch mal blicken, die Fußballjugend, die um 17 Uhr auf den Platz wollte, gab sich mit einer Ecke zufrieden(!) so dass wir alle angesagten Disziplinen durchwerfen konnten! Unser Neuling Alexander hatte den Mut mitzuwerfen, (zwei Wochen, nachdem er zum erstenmal einen Bumerang in der Hand hatte!) Nach dann doch fast 5 1/2 Std. Stunden werfen brauchten wir dann doch erst mal ein Grillsteak und ein Bier, bevor wir dann die Auswertung veröffentlichten!
Spass hat es allen gemacht! Deine Idee hat sich, wie ich denke, als fruchtbar erwiesen!

Rainer Gräbenteich, VBS Wiesbaden

Wir konnten leider nicht teilnehmen, es war auf Fehmarn zu viel windig und das Grass war zu hoch ( über 30 cm). Hoffentlich nächstes Mal. Vielleicht wäre ein Termin besser, der nicht an einem verlängerten Wochenende ist, weil einige verreist sind.

Florian Knauth, Werfergruppe Wedemark, aus dem Pfingsturlaub auf Fehmarn

Wer das Gelände kennt, weiß, daß man in Köln mit mehreren Sachen zu kämpfen hat: 1.) Wind, zwischen 2 und 5 Windstärken, dazu wechselnde Richtungen im fast 180 Grad Bereich.
2.) Fußballer (schließlich die Wiese direkt hinter dem WM Stadion)
3.) WE - Touris...
4.) Leute, die für heute (MO) gestern (SO) schon alles absperrten...
Naja, alles in allem nichts, was einen abhalten kann, vor allem, wenn sich vier DBCler mit Anhang treffen. Wir legten um, nachdem wir vollzählig waren, um 17.30 Uhr langsam los, in der Hoffnung, der Wind legt sich noch... dem war leider nicht so... und kalt war der Wind trotz Sonne auch noch... brrr... obwohl, für Pfingsten eigentlich Top Verhältnisse, wenn ich da immer an Holland zurück denke, oder letztes Jahr unser Turnier in Düren!!!
Kreise ziehen war verboten, aber die Hütchen der Leute der Veranstaltung (www.fit-am-ball.de) waren gut abgemessen, nahmen wir halt die als Entfernungsmesser. Trotz allem hatten wir in den knapp 1 - 1,5 Stunden jede Menge Spaß, und das ist es ja, worauf es ankommt....

Andrea Stricker und Ihr Freund Detlef, Frank Küster, Dorothea Gierra sowie HaGü Nikolayczyk und seine Freundin Claudia

Die Wetter und Windbedingungen waren hervorragend!! Mir und meiner Familie hat es großen Spaß gemacht! Ich finde die Idee vom virtuellen Turnier sehr gut, sonst zieht man im Training nie die Disziplinen unter Wettkampfbedingungen durch. Es wäre schön, wenn das Ganze wieder einmal stattfinden würde! Ich bin gespannt auf die Auswertung. Danke für die Organisation.

Gruß, Klaus Häbe, Ravensburg (Sieger des ersten virtuellen Bumerangturniers 2006)






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