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"Warum kommt der Bumerang zurück?"
"Ist Bumerangwerfen eigentlich ein richtiger Sport?"
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  30. Oktober 2008 | Saisonabschluss am Strand von Viareggio

ao - Wer noch nicht dabei war, kann die Lobeshymnen wahrscheinlich nicht mehr hören und wer vor Ort war wird nur nicken. 39 Werfer aus ganz Europa verabschiedeten am Strand von Viareggio bei perfektem Bumerangwetter die Saison 2008.

Kurzurlaub vom Alltag

Die meisten Werfer nutzten den Termin für ein verlängertes Wochenende. So war es nichts Ungewöhnliches am Donnerstag oder Freitag mit dem Fahrrad durch Lucca (einer bezaubernden Nachbarstadt) zu fahren und in den Cafés anderen Bumerangenthusiasten zu begegnen. Am Freitagabend trudelten auch die letzten im Stammhotel Hotel Bella Riviera ein. Vertreten waren neben ein paar Italienern die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Bulgarien, England und Spanien.

Wettergarantie

Der Samstag begann schließlich mit einem wettertechnischen Phänomen. In fast jedem Jahr regnete und windete es Freitags. Der Samstag hingegen wartete mit perfekten 20°C, blauem Himmel und konstantem leichten Wind auf. Werferisch gestaltete sich der Tag ähnlich. Mit 88 Punkten wurde man bei Accuracy 13ter. Gewonnen wurde die Disziplin von Frido Frost, der mal eben den Weltrekord von 99 Punkten aus dem Vorjahr einstellte. In der anschließend durchgeführten Australischen Runde gab es zwar keinen neuen Weltrekord, aber um hier vor mitzuspielen waren über 90 Punkte ebenfalls Pflicht. Am Ende mußten Oli Thienhaus und Frido, beide 97 Punkte um den ersten Platz stechen. Frido vor Oli.

Italienisches 4-Gäng-Menü

Die letzte Disziplin am Samstag war MTA. Bei guten aber thermikarmen Bedingungen setzte sich Manu Schütz aus der Schweiz mit einem 48 Sekunden Flug durch. Am Ende des Tages eingeprägt hat sich mir das Bild eines schaukelnden MTAs in der untergehenden glutroten Sonne. Gott wie kitschig. Nach einer intensiven Entsandung unter der Hoteldusche und einem kleinen Café trafen sich am Abend die Werfer samt Begleitung im Hotelrestaurant zum Abendessen. Bei reichlich Wein und einem italienischen Mehrgängemenü kam schnell Stimmung auf und so wurde noch bis spät in die Nacht gefachsimpelt, analysiert und gefeiert. Mein persönliches Highlight des Turniers.

"Sonn"tag

Der Sonntag begann mit dem üblichen perfekten Bumerangwetter. So wundert es auch nicht, dass in Fast Catch die Rundenzeiten nur so purzelten. Am Anfang der zweiten Runde fielen binnen einer Minuten 18er, 17er und 16er Zeiten. Letztere gehörte mal wieder Manuel Schütz, der damit auch den Sieg der Disziplin verbuchte. Für Endurance gab es kein erneutes Einwerfen, da die meisten bei gleichbleibenden Bedingungen eh wieder ihre Fast Catch Bumerangs benutzen. Frido setzte sich am Ende mit fehlerfreien 75 Fängen vor Alex Opri und Manuel durch.

In der letzten Disziplin ging es für die beiden Führenden um alles. Frido ließ den ersten Footcatch fallen, worauf Manu mit einer perfekten Runde antwortete und das Turnier für sich entschied. Leider mußte er seinen Zug kriegen und konnte nicht weiterwerfen. Das wiederum gab Alessandro Benedetti die Chance mit 114 Punkten die Disziplin und damit die italienische Ehre zu retten. Ein würdiger Abschluß für eine wunderbares Turnier. Danach gab es kein Halten mehr und die Hälfte der Werfer stürzte sich zur Belustigung der italienischen Spaziergänger in die Wellen des Mittelmeeres.

Unerwähnt bleiben hier die zahlreichen persönlichen Bestleistungen und Highlights, genauso wie die schönen Momente außerhalb des Wurfkreises, die dieses Turnier so besonders machen.

Ach ja, was soll ich euch sagen, am Montagmorgen regnete es natürlich wieder...






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