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  14. Oktober 2001 | "Pilles Geburtstags Gedächtnis Werfen" oder...

ot - ...die ersten inoffiziellen Meisterschaften der Werfergruppe "Dreckhecken - Hamburg n.e.V". Herrliches Wetter, optimale Bedingungen, Spaß und Alsterwasser sorgten anlässlich des 68. Geburtstages von Olli "Pille" Rau für eine elitäre Großveranstaltung im Hamburger Stadtpark.

"Dreckhecken - Hamburg n.e.V." - der Kultgruppe aus dem hohen Norden

Ulli Potowskis eineiiger Zwillingsbruder: Dizzy Klöckner

Man traf sich gemäß den unverrückbaren Vereins-Statuten am Sonntag "nicht vor 15 Uhr, aber auch nicht so spät, sonst wird's zu dunkel" auf dem heiligen Rasen in Hamburgs grüner Lunge, dem Stadtpark. Der Ort, zu dem man sonst nur als Eurythmie-Aktionist, Bongo-Spieler, Möchtegern-Fussballer oder Drogenhändler Zugang erhält. Bei den Dreckhecken wird aber immer eine Ausnahme gemacht. Ebenso fest in den Statuten verankert ist das "Werfen, nur wenn's nicht so windig ist und nicht regnet" und daher bestellte man eigens für dieses großangelegte Jahrhundert-Event den wettermässig wohl letzten schönen Tag in diesem Jahr.

Am Rande sei berichtet, daß Torsten lobenswerter Weise seine Freundin Doris ca. 90 Minuten vor ihrer Wohnungstür hat stehen lassen (für die er den einzigen Schlüssel hatte) und nicht eine Sekunde früher den Platz verliess, als bis nicht auch die letzten Sonnenstrahlen hinter dem wolkenlosen Horizont verschwanden und man sich beim Weiterwerfen seine Bumerangs schlichtweg an die Köppe geballert hätte. Dreckhecken sind halt etwas härter als andere Selbsthilfegruppen in Bumerang-Deutschland.

Leider nicht mit von der Partie war Matze Giesenschlag, der "geschäftlich verhindert" war. Wir wünschen ihm trotzdem gute Besserung und ein frohes neues Jahr.
Olli Rau bekam per Handy fast sein obligatorisches Geburtstagsständchen vorgesungen, leider war er anfangs nicht selber am Apparat, so daß sich eine andere arme Kreatur unser Geplärre anhören musste.


Ohne Gras kein Spaß...

Nachwuchswerfer aus dem eigenen Jugendbereich: Oli Thienhaus

...und ohne Bier auch nicht. Wobei der diesmalige OnField-Bierkonsum doch eher zurückhaltend war. Es reichte gerade mal für zwei Aldi-Alsterwasser und einen halben Liter Astra. Die Pulle war am letzten Abend irgendwo übriggeblieben. Den Grund für diese kulinarische Zurückhaltung konnte man ziemlich einfach in Dizzys Augen ablesen. Vielleicht lag es auch nur daran, dass unser Vereins-Schankwart Matze nicht anwesend war.

Natürlich gab es auch an diesem Tage wieder die gängigen Stadtpark-Phänomäne zu bewundern, als da wären
a) der Hund - "ich lauf immer im Kreis und peile nicht, warum der Scheiß-Stock plötzlich weg ist, oder
b) das Rentner-Ehepaar, vorzugsweise ansässig in Hamburg-Barmbek, das durch unser Bulls-Eye marschiert wie Moses durch das Meer, oder
c) die Freizeit-Fussballer vom "Alder, ich geh ma kicken e.V." mit stets "höflichen" Aufforderungen zum Zurückschiessen des Leders, oder
d) die nicht in unserer Welt lebenden Hundebesitzer, die ihren Fiffi auch noch mit den Worten "los, piss ihm in die Tasche" dazu ermuntern, selbiges zu erledigen.
Die Liste liesse sich noch lange Fortführen, aber das bringt uns ab vom Thema.


Die Dreckhecken lieferten den Zuschauern einen packenden Wettkampf

Die diesmal entthronte "fastest hand in the north": Torsten Fredrich

Kommen wir nun zu den Ergebnisse, welche im national-globalen Kontext natürlich absolute Spitzenwerte darstellen, vereinsintern aber doch eher im unteren Leistungssegment anzusiedeln sind. Die Dreckhecken sind halt alles Perfektionisten. Hier wurde um jeden Millimeter und um jede 1/1000-Sekunde gekämpft - eine Grundeinstellung, die man sich bereits in den 80er Jahren von anderen Werfern abgekupfert hatte und die allerdings erst in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Aber genug der Vorrede, der geneigte Leser erwartet Fakten, Namen, Zahlen, Siege.

Die erste Disziplin war Fast Catch, im Germano-Deutschen auch "Das schnelle Fangen" genannt. Torsten wähnte sich nach der ersten Runde noch sehr sicher auf seinem Thron, gilt er doch seit Jahren als die "fastest hand in the north". Er war der einzige, der die erste Runde ohne zusätzliches Bücken überstanden hat - äh - also ohne Drop. Doch in der zweiten Runde konnte er dann nur noch tatenlos zusehen, wie er durchgereicht wurde.

Fast Catch:
1. Oli Thienhaus (20,01 s)
2. Dizzy Klöckner (21,79 s)
3. Michel Blanquett (21,61)
Letzter: Torsten Fredrich (22,95 s)

Torsten Fredrich, man möchte vielleicht sogar sagen: Torsten, der Einwurf-Weltmeister in Accuracy, konnte die bestechende Leistung der Aufwärmphase leider nicht in den Wettkampf hinüber retten und mußte sich auch in dieser Disziplin geschlagen geben.

Accuracy:
1. Oli Thienhaus (43 P)
2. Michel Blanquett (38 P)
3. Torsten Fredrich (34)
Letzter: Dizzy Klöckner (31)

Die Ergebnisse des Trickfangens spiegeln wohl eine gewisse Zweigleisigkeit wieder, mit denen die Leistungsstärke der Vereinsmitglieder speziell in dieser Disziplin zu betiteln ist. Aber urteile man selbst:

Trickcatch 100:
1. Torsten Fredrich (93 P)
2. Oli Thienhaus (84 P)
3. Michel Blanquett (43 P)
Letzter: Dizzy Klöckner (38 P)


Dreckhecken-Erfinder, Shooting-Star und Ganzkörper-Athlet: Michel Blanquett

In Endurance gelang es Torsten dann sogar, den Deutschen Rekord von Harald Steck aus dem Jahre 1997 einzustellen. Am Ende blieb der Zähler bei 71 Fängen stehen und das sogar mit 3 Drops!

Endurance:
1. Torsten Fredrich (71 F)
2. Oli Thienhaus (67 F)
3. Dizzy Klöckner (52 F)
Letzter: Michel Blanquett (51 F)

Der versierte Zuschauer hätte im Langzeitfliegen einen Zweikampf zwischen "Romblads" und "Manus" ausmachen können, der nicht versierte Zuschauer (oder Leser) versteht wahrscheinlich kein Wort von dem, was hier geschrieben steht. Pech.

MTA unlimited:
1. Oli Thienhaus (39,16 s)
2. Michel Blanquett (35,96 s)
3. Torsten Fredrich (28,47 s)
Letzter: Dizzy Klöckner (27,38 s)

Abschließende Disziplin sollte das "ich werf mal in der Dämmerung und hoffe, dass keiner an der 50er steht" - Aussie Round Werfen sein. Torsten legte mit zwei 20-Punkte Würfen stark vor, konnte das Niveau jedoch nicht bis zum letzten Wurf durchhalten und gewann am Ende nur knapp vor Oli. Man einigte sich übrigens darauf, dass Dizzys Bumerang 40 Meter flog.

Aussie Round:
1. Torsten Fredrich (82 P)
2. Oli Thienhaus (81 P)
3. Dizzy Klöckner (65 P)
Letzter: Michel Blanquett (58 P)


Und gute Nacht...

Fehlend (und daher auch nicht auf dem Bild zu sehen): Matze Giesenschlag aka "The Steamroller"

Gesamtwerung (TOP 10):
1. Oli Thienhaus (9 P)
2. Torsten Fredrich (13 P)
3. Michel Blanquett (17 P)
Letzter: Dizzy Klöckner (21 P)

Das waren sie also, die ersten Dreckhecken-Meisterschaften in Hamburg. Nächstes Mal wird Matze die Gesamtwertung bestimmt gründlich durcheinander wirbeln.

Oli Thienhaus


Externe Links zum Thema:
www.dreckhecken.de





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