"Bumerangs kommen doch aus Australien, oder?"
"Warum kommt der Bumerang zurück?"
"Ist Bumerangwerfen eigentlich ein richtiger Sport?"
"Wie muß man einen Bumerang werfen, damit er auch wirklich zurückkommt?"
"Sind Bumerangs generell eine Waffe?"
"Wo kann man denn einen Bumerang kaufen?"

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  1. Juli 2009 | Kieler-Woche-Bumerang-Cup 2009

ao - Es ist immer dasselbe Chaos, wenn die Dreckhecken ein Bumerangturnier veranstalten: Der Wind ist kein Wind mehr, sondern Sturm; die Siegerurkunden sind nicht mal vernünftig unterschrieben; während der Endurance-Runde rauscht ein Kampf-Hubschrauber in 10m Höhe über den Wurfkreis; beim Langzeitflug teilen sich MTA’s und Fallschirmspringer den Platz am Himmel und während des Fastcatch-Wettbewerbs gräbt sich ein Riesendrache in den 20m-Kreis.

Trotzdem fanden sich am letzten Juni-Wochenende knapp 20 unverzagte Werfer auf dem traditionellen Kieler-Woche-Bumerang-Cup ein – und trotz aller Flüche über den Wind scheint kaum einer sein Kommen bereut zu haben...

Der Wettkampf begann am Samstag mit der australische Runde und dem ersten Ausfall des Turniers. Frido wollte die widrigen Windbedingungen mit einem spektakulären Fang kompensieren und landete dabei so unglücklich auf dem Knie, dass der gesamte Wettbewerb für ihn bereits nach der ersten Disziplin gelaufen war. Sieger in dieser Disziplin wurde Günter Möller mit – für diese Bedingungen – spektakulären 71 Punkten, vor Alex Opri (66) und Christian „Ablage“ Meyer (54).

In der zweiten Disziplin überhitzte nicht nur Ferdi’s elektronischer Windanzeiger, sondern auch viele der Werfer mussten dem Sturm ihren atemlosen Tribut zollen. Simon „back on top“ Graßhoff konnte Endurance mit beeindruckenden 17 Fängen vor Alex, Cristian und Dizzy (alle 15) für sich entscheiden.

Aufgrund des Starkwindes entschieden sich die Veranstalter für Fastcatch ausnahmsweise 2 Minuten als Wettkampfzeit anzusetzen – wie sich zeigte, verlängerte dies jedoch nur die Qual vieler Werfer und reichte bei einigen auch noch nicht, um innerhalb dieser Zeit 5 Fänge zu absolvieren. Sieger wurde Alex Opri mit 31,37 Sek. vor Christian Meyer (33,96) und Dizzy Klöckner (40,13).

In der letzten Disziplin des Tages konnte die MTA-Starkwind-Experten ihr Können unter Beweis stellen. Zweiflügler waren nur kaum im Einsatz und selbst die eingesetzten Palms wurden mit Tapes und Gummis flugtauglich gemacht. Günter Möller zeigte, wie es gemacht wird und gewann MTA100 mit 31,17 Sek vor Alex Opri (27,13) und Mitveranstalter Dizzy Klöckner (26,84).

Das gleichzeitig auf dem Nordmarksportfeld stattfindende Drachen- und Ballonfest sorgte dann während des abendlichen Grillens mit „Ballonglühen“ und Feuerwerk für das angemessene Rahmenprogramm.

Der zweite Tag kam, der Wind blieb. Trotzdem konnte Alex in der ersten Sonntagsdisziplin Trickcatch (ohne Doubling) eine komplette Runde absolvieren (während andere Werfer selig waren, wenn ihnen nur ein Fang gelang) und gewann den Wettbewerb mit 60 Punkten, vor Klaus Häbe (44) und dem „Dauertreppchenmann“ Christian Meyer (33).

Als letzte Disziplin des Turnier wurde diesmal Accuracy absolviert. Auch hier hatte Klaus Häbe (obwohl bekennender Schönwetterwerfer) das richtige Händchen und gewann mit 55 Punkten, vor Gerrit Lemkau (49) und – man ahnt es schon – Christian Meyer mit 47 Punkten.

In der Gesamtwertung konnte sich am Ende Alex Opri knapp vor Christian Meyer und Gerrit Lemkau behaupten und darf sich fortan mit Recht „Wotan“ (germanischer Windgott) nennen.

Ein großes DANKE SCHÖN geht noch an (den leider familiär verhinderten) Eckhard Mawick, der mit seinen guten Kontakten in die Szene der Kieler Woche dieses Turnier überhaupt erst möglich gemacht hat – und ich bin sicher (auch wenn viele Werfer im Moment noch die ungnädigen Winde verfluchen und ihre wundgelaufenen Füsse pflegen), wenn er das nächste Mal wieder zum Kieler-Woche-Bumerang-Cup ruft, dann sind wir alle wieder am Start!!!

(Anm.d.Redak.: Danke auch an Matze, Dizzy, Simon, Inken, Jens und Gerd - wir hoffen auf eine Fortsetzung)






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