"Bumerangs kommen doch aus Australien, oder?"
"Warum kommt der Bumerang zurück?"
"Ist Bumerangwerfen eigentlich ein richtiger Sport?"
"Wie muß man einen Bumerang werfen, damit er auch wirklich zurückkommt?"
"Sind Bumerangs generell eine Waffe?"
"Wo kann man denn einen Bumerang kaufen?"

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  4. Juli 2011 | Franzosen dominieren deutsche LD-Meisterschaften 2011

gm - Offene deutsche Bumerang-Weitwurf-Meisterschaft, Mühlacker, 25./26. Juni 2011:
Vater und Sohn Kitzberger Meister und Vizemeister


Würde man für die offenen deutschen Bumerang-Weitwurf-Meisterschaften am Samstag, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni 2011, in Mühlacker Schulnoten verteilen, ergäbe sich ein sehr differenziertes Bild. Wetter am Samstag: sehr gut, Wetter am Sonntag: mangelhaft, Ergebnisse der deutschen Werfer: ausreichend, Ergebnisse der französischen und finnischen Werfer: gut, Organisation: gut, Teilnehmerzahl: ausreichend.

Aber der Reihe nach. 18 Werferinnen und Werfer versammelten sich am Samstagmorgen auf dem Wurffeld bei Mühlacker. Leider fehlte urlaubsbedingt Torsten Gaupp, deutscher Rekordhalter mit 186 m, und weitere deutsche Spitzenwerfer, auch die Schweizer um Weltrekordhalter Manuel Schütz waren nicht angetreten. Es herrschten beste Long-distance-Bedingungen. Ein kräftiger, stetiger Westwind sorgte dafür, dass die Kohlefaserwurfgeräte die nötige Unterstützung bei der Rückkehr zur Abwurflinie hatten und die Linie nicht einmal gedreht werden musste. Zeitraubende Umbaumaßnahmen entfielen, jeder Werfer hatte insgesamt 20 Würfe am Samstag, jeder mindestens einen gültigen, jeder warf in die Nähe seiner Bestweite! Allen voran die Franzosen um Altmeister Joel Hernandez (131 m). Sohn Antoine Hernandez glänzte mit 149 m, Ludovic Brioux zeigte 140 m und Laurent Garnier 130 m. Dem Finnen Kari Korhonen gelang ein 125-m-Wurf, sein Landsmann Sami Turunen fand mit 105 m Aufnahme in den 100er-Club. Einzig der deutsche Meister und Veranstalter Uwe Kitzberger haderte mit sich und seinen Wurfgeräten: Mehrmaliger Wechsel der Bumerangs ergaben nur einen gültigen Versuch am Samstag mit für ihn sehr mäßigen 125 m.

Allerdings entschädigte ihn sein Sohn Clemens Kitzberger (Jahrgang 1995) mit konstant guten Würfen über die 100-m-Marke. Der beste mit 115 m bedeutete die deutsche Vizemeisterschaft. Dritter wurde Hans-Georg Borowski-Kyhos aus Karlsruhe mit 109 m, vor Uwe Striegel (107 m), Klaus Albrecht und Stefan Münchinger (geb. Maier) mit je 104 m und dem 13-Jährigen Samuel Duppel (89 m), der 2009 die Fachwelt mit einem 105-m-Wurf in Erstaunen versetzt hatte. Es folgten Robert Schöttner (84 m), Nils Duppel (Jahrgang 1995, 80 m) und Wiebke Kitzberger mit 68 m. In der „Bambini-Klasse“ gaben Malte (Jahrgang 2002) und Emily Stüber (Jahrgang 2000) mit 42 und 41 m ihr Debüt.

Es folgte ein toller Grillabend mit Lagerfeuer und mehrmaligen Saunagängen (!!) zu später Stunde, wobei Kari Korhonen original finnische Aufgusstechnik demonstrierte!

Am Sonntag dann perfektes Sommerwetter, was allerdings bei den Teilnehmern mit gemischten Gefühlen registriert wurde. Durch einen schwachen und sich ständig drehenden Wind musste mehrmals die Abwurflinie gedreht oder sogar bei großer Hitze komplett ans andere Ende des Wurffeldes verlegt werden. Die fehlende Windunterstützung beim Rückflug der Hightech-Weitwurfbumerangs hatte zur Folge, dass keiner seine Weite vom Samstag verbessern konnte. Nur einer tanzte mal wieder aus der Reihe: Uwe Kitzberger hatte sich endlich für eines seiner verschiedenen Bumerangmodelle entschieden und konnte sich trotz der schlechten Wurfbedingungen auf 137 m steigern. Das bedeutete Platz drei im Turnier und die deutsche Meisterschaft im Bumerangweitwurf 2011.

[Text von Eberhard Duppel - Vielen Dank dafür!]






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