"Bumerangs kommen doch aus Australien, oder?"
"Warum kommt der Bumerang zurück?"
"Ist Bumerangwerfen eigentlich ein richtiger Sport?"
"Wie muß man einen Bumerang werfen, damit er auch wirklich zurückkommt?"
"Sind Bumerangs generell eine Waffe?"
"Wo kann man denn einen Bumerang kaufen?"

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  10. Oktober 2002 | Trickfangen - Serie: Der Footcatch

ts - Der vielleicht schwierigste Fang beim Bumerangwerfen? Derjenige auf jeden Fall der bei Neulingen das größte Erstaunen hervorruft. Der Footcatch. Oft probiert, oft verflucht. Bei vielen Werfern sieht der vielleicht schwierigste Fang kinderleicht aus. Wie schafft man das? Was braucht man, worauf kommt es an?! Hier ein paar Tipps

Bumerang und Wurf

Guter Bumerang: Der Bumerang sollte mit ausreichender Rotation relativ senkrecht zum Boden schweben. Ein Drei- oder Vierflügler eignet sich wegen des günstigen Masseschwerpunktes besser, als jeder Zweiflügler. Die Schwebephase darf nicht zu lang sein, damit die Einflussgrößen von außen minimiert werden. Die Flugbahn sollte, wenn nicht präzise, dann doch gut nachvollziehbar sein, so dass man in jeder Phase weiß, was der Bumerang als nächstes macht. Präziser Wurf: Alles ist nichts ohne den genauen Wurf. Ohne die Gewissheit, dass das Wurffenster immer bedenkenlos getroffen werden kann, sollte man alle nachfolgenden Punkte vergessen. Günstig ist es, wenn man nicht von Wurffenster sonder von "Wurfscheunentor" sprechen kann, da es immer von Vorteil ist, wenn ein "verzockter" Bumerang noch fangbar landet.


Landepunkt / Fang

Ein ebenfalls sehr wichtiges Kriterium für einen erfolgreichen „footcatch“ ist es –und das ist entscheidender als bei allen stehenden Fängen- dass man frühzeitig wissen muss, wo der Bumerang landen wird. Bei wenig Winds sollte das nie ein Problem darstellen, wenn der Wurf und der Bumerang „passt“. Je früher man unten ist, desto eher kann man sich auf den Hauptteil vorbereiten Beim Fang werden zwei Hauptvarianten angeboten: Die Rückenlage, bei welcher der Werfer den Bumerang mit seiner Fußsohle auf der Seite des unteren Fußes einklemmt und die Seitenlage. Hierbei klemmt der Werfer den Bumerang mit in Verlängerung der Unterschenkel ein. Es bleibt dem Werfer selbst überlassen, welche besser ist. Vielleicht nur folgendes: Mit wenig Rumpfmuskulatur ausgestattete Werfer sollten die Rückenlage bevorzugen. Das dies nicht nur ein Alt-Herren Fang ist, beweisen Jürg Schedler und Thomas Stehrenberger, die diese Fangart bevorzugen, immer wieder. Günstiger und mit einer höheren Trefferquote, scheint mir aber die Seitenlage mit parallel gehaltenen Füßen. Dieser Fang ermöglicht eine deutlich breitere Fangfläche. Sollte der Bumerang also einmal „durchrutschen“ oder von einer Böe seitlich versetzt werden, kann man mit den Unterschenkeln immer noch zupacken. In der Rückenlage schwer möglich.

Training

Teva- Sandalenfanghilfe wüstentauglich

Nichts lässt sich so gut trainieren wie Trickfang. Denn man hat –anders als bei der Australischen Runde immer nur zwei Möglichkeiten „Catch oder Drop“. Mein persönlicher Tipp ist es, immer mal wieder im Training 10 Fänge einzustreuen und zu zählen, wie viele möglich sind. Oder natürlich auch die "behämmertere" Variante, so lange zu werfen, bis man 10 Fänge im Sack hat. Das kann aber häufiger zu Ärger mit den Freundinnen o.ä. führen. Man sollte sich jedoch bereits schon von vorne herein im Klaren darüber sein, dass im Wettkampf viele Dinge anders laufen können. Der Bumerang kommt eben doch nicht so butterweich an, wie sonst, sondern verliert die Rotation und besitzt, zum Beispiel bedingt durch einen schlechten Wurf, keine präzise Flugbahn. Also sich nicht auf diese oder jene Fangvariante einstellen, sondern immer in der Lage sein, das Gerät zu erwischen, egal wie er „ankommt“. „Immer in Bewegung bleiben“ (Zitat Günter M.) im Kopf und in den Füßen. Ohne ein Materialfetischist sein zu wollen, Nylon Bumerangs sind in der Regel die bessere Wahl. Da das Material trotz seines hohen Eigengewichts immer noch sehr flexibel und bei europäischen Temperaturen noch nicht zu weich ist, würde ich jedem Werfer immer zu Nylon oder PP-Bumerangs raten. Das Gerät "verspürt" eben nicht den Drang, wegzuspringen oder zu brechen. Es passt sich vielmehr den Gegebenheiten an ist einfach deutlich "anschmiegsamer". Probiert es selbst aus!


Plattenteller, oder was?

Josef Kavanaugh mit seiner Longplay


Amerikaner verwenden oft übergroße Bumerangs. Stevie K, Casey L. und Gary Braodbent werfen bei wenig Wind gern mit Bumerangs, deren Trefffläche so groß ist, dass ein Danebenfassen sehr schwer wird. Das das Vorteile mit sich bringt, wage ich zu bezweifeln. Sobald der Wind nur ein wenig auffrischt sind diese Bumerangs unbrauchbar. Die große Fläche wird hier zum Nachteil. Der Wind kann optimal angreifen und den „Servierteller“ Meilenweit abtreiben lassen. Und wenn man dann nur gewohnt ist, "Tabletts-XXL" zu fangen, dann fällt die Umstellung auf "S" umso schwerer. Aber auch hier zählt: Selbst ausprobieren und auf dem Webboard berichten. Josef kam jedenfalls ganz gut damit klar!






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