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Auf dem Wurffeld in Maulbronn bei Mühlacker herrschten an beiden Tagen gute bis sehr gute
Weitwurf-Bedingungen. Für die Jahreszeit etwas kühl mit viel Sonne, Wind und Wolken und
jeweils morgens und zur Mittagszeit heftige Regenschauer.
Aber das Wichtigste: Ein konstanter Westwind (Bumerang-Papst Winfried Gorny aus
Hamburg: „Windstärke 5 bis 6!“) erforderte zwar einen technisch exakten Wurf, half aber
beim Rückflug des Hightech-Fluggeräts und erlaubte so Rekordweiten. Und das wurde
weidlich ausgenutzt: Zwölf Teilnehmer erzielten persönliche Bestweite!
Herausragend auch die 175 Meter von Weitwurf-Pionier und Bumerang-Designer Uwe
Kitzberger. Er sicherte sich damit souverän den deutschen Meistertitel 2009 und verdrängte
David Schummy vom Platz drei der Weltrangliste.
Joel Hernandez (53 Jahre) aus Frankreich ließ mit seinen 128 Metern die meisten Jüngeren
hinter sich und belegte Platz drei bei diesem Turnier.
Und dann die Jugend: Staunend und ungläubig verfolgten die arrivierten Werfer, die teilweise
jahrelang für einen Wurf über 100 Meter trainierten, wie dem erst 11-Jährigen (!) Samuel
Duppel aus Schwäbisch Gmünd mit Würfen von 102 und 105 Metern mühelos der Einzug in
den 100-Meter-Club glückte!
Ebenso überzeugte der 13-Jährige Clemens Kitzberger aus Illingen: Ihm gelang in einem
einzigen Durchgang (acht Würfe) eine eindrucksvolle Serie von sechs gültigen Würfen
zwischen 97 Metern und 116 Metern! Er holte sich damit verdientermaßen den deutschen
Juniorentitel.
Auch die beiden 14-Jährigen Nils Duppel und Christos Halwax warfen sehr gut und
schrammten nur knapp an der begehrten100-Meter-Marke vorbei.
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224 Meter: Weiter ging´s nur beim Weltrekord
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Darüber hinaus verbesserten folgende Werfer/innen ihre persönlichen Bestweiten: Michael
Müller (117 m), Udo Seiz (115 m), Philipp Kitzberger (108 m), Martin Wikström (96 m),
Winfried Gorny (91 m), Johannes Bänsch (91 m), Christos Halwax (87 m), Robert Schöttner
(75 m), Wiebke Kitzberger (54 m).
Ein Kapitel für sich war wie meist der Schweizer Weltrekordhalter Manuel Schütz. Ihm
gelang mit phänomenalen 224 Metern ein fantastischer Wurf. Nach der Bekanntgabe der
Messung durch die Turnierleitung entlud sich die Anspannung in einem Urschrei: Endlich
wieder ein Wurf in die Nähe seines Rekordes!
Ein besonderes Highlight im wahrsten Sinne des Wortes war das Nachtwerfen mit
beleuchteten Weitwurfbumerangs. Die Bedingungen waren ideal und so konnten gültige
Flugbahnen in unterschiedlichen Farben um die 130 Meter beobachtet werden: Bumerang-
Sport vom Feinsten! - pm
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