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"Warum kommt der Bumerang zurück?"
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  1. Oktober 2018 | Bumerangworkshop am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen

ao - Alfred Franz veranstaltet am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen regelmäßig den Workshop "Mittelalterwerkstatt". Er war an der Schule lange Jahre als Lehrer tätig und führt die AG auch nach seiner Pensionierung fort.
Im Juni veranstaltete Alfred im Rahmen der Projekttage einen Workshop zum Thema "Sportbumerangs". Er war so freundlich, seine Eindrücke und Erfahrungen mit uns zu teilen.

Bumerangs in der Mittelalterwerkstatt


Für dieses Projekt hatten sich 12 Schüler und eine Schülerin aus den Jahrgangsstufen 7 bis 9 angemeldet, unter ihnen auch zwei Gastschüler aus Frankreich. Drei Schüler haben in diesem Schuljahr am Ganztagsangebot „Mittelalterwerkstatt“ teilgenommen.



Die Mittelalterwerkstatt am WEG leite ich seit vielen Jahren, - auch weiterhin nach meiner Pensionierung 2016, und wir bauen dort nicht nur Bögen, Pfeile und Köcher, sondern seit zwei Jahren können sich die Teilnehmer/innen auch Bumerangs bauen, falls es die Zeit zulässt. Somit hatten drei Schüler bereits etwas Erfahrung im Bumerangbau und Bumerangwerfen. Da diese Schüler schon traditionelle Formen gebaut hatten, sollten sie nun Sportbumerangs anfertigen. Die restlichen zehn Projektteilnehmer/innen bauten zunächst einen traditionellen Bumerang, und zwar eine Form, die ich in den letzten beiden Jahren so modifiziert habe, dass alle Kursteilnehmer/innen gut und erfolgreich damit werfen konnten. Es hat sich auch in diesem Projekt gezeigt, dass alle sehr gut mit diesem Modell (5mm; Spannweite 40cm) zurecht kamen.



Insgesamt wurden 41 Bumerangs und 20 unterschiedliche Modelle gebaut. Da der Werkraum während der Projekttage mit zwei Gruppen belegt und deshalb wenig Platz verfübar war, mussten wir auf das Aussägen der Rohlinge verzichten. In mühevoller Vorarbeit habe ich deshalb 50 Rohlinge (24 unterschiedliche Modelle in 4mm und 5mm Stärke) in den Tagen vor dem Projekt ausgesägt und zudem einige Werkzeuge aus Dachlatten, Rundhölzern und Schleifbändern hergestellt, um Kurven leichter bearbeiten zu können und für den Feinschliff. Für die flächenhafte Schleifarbeit standen uns die Shinto-Raspeln (kleine Ausführungen) der Mittelalterwerkstatt zur Verfügung, die auch sehr gut für den Bumerangbau geeignet sind. Zudem konnte ich noch sechs Exemplare kaufen, die vom Förderverein bezahlt wurden und nach den Projekttagen zu dem Werkzeugbestand der Mittelalterwerkstatt gehören.



Leider stand uns kein Wurfgelände an der Schule zur Verfügung, weil alle Sportanlagen belegt waren. Die sehr ausgeprägte Kollegialität am WEG ermöglichte uns dennoch das Einwerfen der Bumerangs auf der kleinen Wiese an der Schule, indem uns die Sportgruppen kurzzeitig das Feld zur Verfügung stellten. Für den Mittwoch wurde uns von einem Reiterhof, der sich in einer Entfernung von ca. 1,5 km von der Schule befindet, eine sehr große Wiese zur Verfügung gestellt, sodass wir in drei Dreiergruppen und einer Vierergruppe die am Montag und Dienstag gebauten Bumerangs werfen konnten. Die Größe der Wiese erlaubte uns auch das Werfen von Bumerangs für größere Wurfweiten aus meinem Bestand. Dabei zeigten drei Schüler besondere Talente, denn sie brachten selbst den Big Al Hook (6mm) und weitere große Modelle zur Rückkehr. Dies führte letztlich auch zu dem Wunsch, Bumerangs für größere Wurfweiten zu bauen.


Alle Projektteilnehmer/innen sprachen sich dafür aus, auch am Donnerstag noch weitere Bumerangs zu bauen und auf der Wiese vor der Schule zu werfen, zumal dieser Platz an diesem Tag nur während der ersten beiden Schulstunden belegt war. Für die größeren Sportbumerangs war diese Wiese allerdings etwas klein, sodass mehrere „Irrläufer“ aus den Bäumen geholt werden mussten. Nur einer konnte nicht mehr geborgen werden und verharrt noch irgendwo in den Ästen. Bei einem Berry haben wir noch an den Flügelenden 2-Cent-Münzen versenkt, damit er noch weiter fliegt (2mm tiefe Bohrung, 20mm; Heißkleber und Holzeim).





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