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Bezugsquelle für Baumwoll-Hartgewebe (Linen Phenolic)?

 
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lapjoint
Wattebäuschchenfänger


Anmeldungsdatum: 17.11.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18.11.2012, 10:49    Titel: Bezugsquelle für Baumwoll-Hartgewebe (Linen Phenolic)? Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe einige Bumerangs aus Baumwoll-Hartgewebe (engl. "linen phenolic"), die ich ganz gerne mag (von Adam Carroll und Bill Glover). Nun würde ich dieses Material gerne selber verbauen.

"linen phenolic" ist wohl in Deutschland sowas wie HGW 2082/3 bzw. PF CC 201/3 (richtig?). Weiß vielleicht jemand eine Bezugsquelle für solches Plattenmaterial in Endverbraucher-Mengen?

Es gibt zwar etliche entsprechende kunststoffverarbeitende Mittelständler im Web, die machen aber alle den Eindruck, als würden sie das Zeug nur palettenweise verkaufen wollen.

Danke & Grüße,
Christoph
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guido
Aussie-Round-100-Werfer


Anmeldungsdatum: 28.01.2004
Beiträge: 466
Wohnort: muenchen

BeitragVerfasst am: 18.11.2012, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

frag bei den Kunststoffhändlern in deiner Nähe nach Resten, die haben meist schon was auf Lager.
In München z.B. GM Kunststoffe, Adresse dazu findest du bei Google.
Evtl. auch mal Ebay durchstöbern, Suchbegriff Hartgewebe und Pertinax.
( Handelsbezeichnung ist schon irgendwas mit HGW... )

Grüse aus München

Guido
_________________
www.bumerang-muenchen.de

www.bumerangshop24.de
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Berliner Bär
Ranglisten-Ass


Anmeldungsdatum: 28.01.2004
Beiträge: 210
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19.11.2012, 06:34    Titel: Antworten mit Zitat

Modulor in Berlin ist nicht gerade billig, hat aber (fast) alles im Angebot, auch Hartgewebe:
http://www.modulor.de/shop/oxid.php/sid/x/shp/oxbaseshop/cl/details/cnid/BHO/anid/BHOD/lang/0
_________________
Viele Grüße,
Gerhard
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lapjoint
Wattebäuschchenfänger


Anmeldungsdatum: 17.11.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19.11.2012, 19:58    Titel: Lokal gefunden Antworten mit Zitat

Danke für eure Tipps!

Das war fast zu einfach - ich habe vor Ort einen Kunststoffhändler gefunden (wusste nicht, dass es sowas in der Form gibt...), der tatsächlich Hgw 2082 vorrätig hat, da werde ich dieser Tage mal hinfahren.

Grüße,
Christoph
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grobator
Aboriginee-Stammesbruder


Anmeldungsdatum: 21.06.2008
Beiträge: 529
Wohnort: Wurfwiese

BeitragVerfasst am: 27.11.2012, 22:39    Titel: Re: Bezugsquelle für Baumwoll-Hartgewebe (Linen Phenolic)? Antworten mit Zitat

lapjoint hat folgendes geschrieben:
ich habe einige Bumerangs aus Baumwoll-Hartgewebe

--O.T. Modus ein--
Ist das nicht das Material aus dem seinerzeit die Trabbis hergestellt worden sind?
Wollte ich damals immer welche draus bauen, aber ich hatte dann doch einfach zuviel Respekt vor den Stäuben unbekannten Materials. Soweit ich erfahren konnte, wurde damals zur Herstellung all das in die Baumwolle gekippt, was gerade verfügbar war.
Heute ist das sicherlich anders.
--O.T. Modus aus--
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lapjoint
Wattebäuschchenfänger


Anmeldungsdatum: 17.11.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 28.11.2012, 06:42    Titel: Trabbi Antworten mit Zitat

Ich glaube ja, das ist das gleiche Zeugs.

Respekt vor dem Staub hab ich auch. Ich trage bei der Verarbeitung (übrigens auch beim Sperrholz) immer eine Atemschutzmaske. Außer beim Ausschneiden (Stichsäge) mache ich alles mit Handwerkzeugen, dabei sollte nicht ganz so viel und nicht so feiner Staub entstehen. Übrigens funktionieren Ziehklingen, wie sie bei der Holzbearbeitung üblich sind, ganz hervorragend auch bei Kunststoffen. Dabei entsteht idealerweise gar kein Staub, sondern schöne lange Späne.

Grüße,
Christoph
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grobator
Aboriginee-Stammesbruder


Anmeldungsdatum: 21.06.2008
Beiträge: 529
Wohnort: Wurfwiese

BeitragVerfasst am: 28.11.2012, 06:49    Titel: Re: Trabbi Antworten mit Zitat

lapjoint hat folgendes geschrieben:
Ich trage bei der Verarbeitung (übrigens auch beim Sperrholz) immer eine Atemschutzmaske.
Ich denke mal, die verwendet hier jeder hier der selber baut. Als Hobbybauer habe ich allerdings nicht so hochgerüstet, wie z.B. Winni Gorny, der jeden Tag mehrere Stunden mit diesem Zeug verbringt. Der hat eine fette Absauganlage und Atemschutz, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Und das muss auch so, denn die Stäube sind das eine, das andere sind die Gase (bzw. die Stäube. die schon gasähnliich sind)... die gehen auch durch einen Luftfilter bis in die Lunge. Daher alles dafür tun, dass die kontaminierte Luft "von einem weg" transportiert wird.

Gruß
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Boomer61
Footcatch-Routinier


Anmeldungsdatum: 15.08.2007
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 29.11.2012, 11:00    Titel: Material Antworten mit Zitat

Moin moin,
dazu fällt mir gerad ein, (wer`s noch nicht kennt):
Siebdruckplatte bzw. Sieb-Sieb-Platte! Leute das isses für mich. Die ewige Frage nach bruchfestem erschwinglichem Material hat sich nun damit endgültig von mir verabschiedet. Siebdruckplatten gibts beitseitig beschichtet mit sehr wiederstandsfähigem Hochglanz- Phenolharz, im Baustoffhandel in allen Bumerang- üblichen Stärken und dazu noch günstig, im Vergleich zu ebenbürtigen Kunststoffen. Das Holz selber ist das altbewährte, mehrfach gepresste Birkensperrholz. Selbst solche beschichteten Platten in 3mm scheinen relativ unverwüstlich zu sein. (Manche Handwerker mischen per Schaufel massenweise Zement auf sowas!) Einziger Nachteil den ich feststellen konnte: Es lässt sich auf Grund seiner Härte etwas schwer tunen. Auch an der Verarbeitung hab ich absolut nix auszusetzen, eine Werkzeugumstellung war bei mir in keinster Weise nötig. Nachdem ich neulich 8 neue Bumerangs daraus hergestellt hab und deren Flugbilder inkl. Rückkehr genoss, bin ich von diesem Material begeistert. Hier ein Beispielfoto:
http://www.massivdiele.info/WebRoot/Store9/Shops/61199559/4D9D/9E01/CF69/9866/223E/C0A8/28BD/50F1/siebdruckplatte.jpg
Gruß, Uwe Sehr glücklich
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grobator
Aboriginee-Stammesbruder


Anmeldungsdatum: 21.06.2008
Beiträge: 529
Wohnort: Wurfwiese

BeitragVerfasst am: 29.11.2012, 22:15    Titel: Re: Material Antworten mit Zitat

Der Autor entfernte den ürsprünglichen Beitrag hier in Eigenzensur,
nachdem er in Selbstreflexion erkannte, dass dieser nicht bumerangrelevant war.


Zuletzt bearbeitet von grobator am 01.05.2013, 08:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Boomer61
Footcatch-Routinier


Anmeldungsdatum: 15.08.2007
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 23:01    Titel: Dann ist der Weg zur Urne nicht mehr so lang. Antworten mit Zitat

Tjaja.. das immerwährende Manko des Bumerangschleifens... musste auch feststellen, daß diesbezüglich auch diese 08/15- Billigstaubmasken vom Baumarkt nicht viel helfen. Bestenfalls macht man sowas natürlich im Freien. Noch besser: Auf ner Wurfwiese per Akku- Winkelschleifer, diese Teile verhalten sich allerdings deftig im Preis.

Bumerang- Schleif- WM 2013??:
http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/storage/scl/lokales/recklinghausen/578650_m3mst1w475h316q75v7466_210_008_696054_rzl_Sprengu.jpg?version=1347206504
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Winfried Gorny
Bumerang-König


Anmeldungsdatum: 11.03.2004
Beiträge: 1135
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 13:06    Titel: Achtung: Krebsgefahr! Antworten mit Zitat

@ alle:

Die Diskussion über die Bearbeitung von Phenolharz-Geschichten ist dringend geboten.

@ Andreas:

Du gibst hier schon mal einen sehr entscheidenden Hinweis, das nämlich Gase entstehen. Und es ist alles andere als OT, denn genau das sind ja auch Tipps zum Bauen.

Grundsätzlich:

Alles, was das Bearbeiten von phenolharz-getränkten Materialien angeht, ist brandgefährlich und mit einer Staubmaske ist da gar nichts getan. Das ist, als würde man Verhütung mit einem perforierten Kondom betreiben.

Selbst eine Atemschutzkombi zum Lackieren (Spritzen, Sprühen) versagt hier kläglich. Der Grund: Lösemittel in Lacken sind organischen Ursprungs. Phenolharze sind anorganisch.

Was man zum Schutz benötigt, ist mindestens eine Halbmaske (besser eine Vollmaske, denn auch die Augen haben Halbschleimhäute, die Gase und Lösemittel aufnehmen) mit einer Filterkombi bestehend aus einem Gasfilter für anorganische Gase plus einem Partikelfilter P3 (hat was mit der Partikelgröße zu tun) und davor einem Grobstaubfilter wie wir ihn von den Staubmasken aus dem Baumarkt kennen (das schont etwas den teuren Partikelfilter).

Wenn man dann nur mit Halbmaske arbeitet, bedarf es mindestens einer gute Belüftung, besser einer Abluftanlage. Puristen bearbeiten Pertinax - so es denn in Mengen bearbeitet wird nur im Ganzkörperkondom mit externer Sauerstoffversorgung.....

Mit einer Halbmaske würde ich Pertinax nur im Freien bearbeiten wollen!

Ich erkläre mal was da eigentlich passiert und warum extremer Schutz so wichtig ist.

Das Problem ist nämlich, dass Phenolharze ab einer Temperatur >60 Grad Celsius Furane ausgasen. Das sind die kleinen Brüder und Schwestern der Dioxyne!

Und jetzt kommts: Schon beim Schmirgeln von Hand ist es kein Problem Temeraturen von mehr als 60 Grad Celsius zu erreichen; das gilt selbst für das Sägen mit einer Laubsäge!!!

Sicherlich hat beim "Hardcore-Schmirgeln" schon jeder mal so heiße Finger gekriegt, dass er vom Werkstück wegzuckte.....

Welche Temperaturen beim Arbeiten mit der Stichsäge und einem Stahlsägeblatt erzeugt werden, wage ich nicht zu beurteilen. Da Pertinax das Sägeblatt innerhalb kürzester Zeit stumpf werden lässt und dieses sich dann eigentlich nur noch durch die Platte brennt, fürchte ich hier Schlimmstes.

Ein kleiner Trost mag sein, dass 700 Grad wohl nicht erreicht werden (obwohl ich hier nicht wetten würde). Ab 700 Grad werden Furane durch die Hitze nämlich in Dioxyne verwandelt!

Wer also den Krebstod beschleunigen möchte, raucht beim Pertinax-Schleifen. Beim Ziehen an der Zigarette können nämlich so hohe Temperaturen an der Glutspitze entstehen!

Heftige Temperaturen, wenn auch wohl nicht 700 Grad, entstehen natürlich auch mit dem Schleifen mit beliebigen Elektrowerkzeugen wie Bandschleifer, Powerfeile oder Sander. Aber wie gesagt, schon ab 60 Grad gasen Furane aus und die sind auch nicht von schlechten Eltern!

Wer so etwas in Mengen verarbeitet, sollte sogar Wegwerfarbeitsanzüge tragen (Das gilt übrigens auch für die Arbeit mit GFK - hier aber eher, weil die feinen Glasfasern überall hängenbleiben und genauso lungengängig sind wie Asbest - und genauso gefährlich!).

In einem hat Andreas hier aber Unrecht:

Ich verarbeite Pertinax nicht in Massen, sondern seit vielen, vielen Jahren gar nicht mehr.

Auch vorher habe ich das nur in geringer Stückzahl verarbeitet - für private Bumerangs und vielleicht 3 - 4 mal habe ich etwas für Freunde oder sehr gute Kunden gebaut. Genauso, wie ich Glasfaser-Teile eigentlich immer nur für private Zwecke gebaut habe.

Das Wissen um die Gefährlichkeit des Zeugs habe ich mir angeeignet, bevor ich damit arbeitete und von vornherein beschlossen, dass das nicht für Verkaufsbumerangs in Frage kommt. Ich hänge halt sehr an meiner Gesundheit.

Ich weiß, dass solche Beiträge wie dieser eher nicht beliebt sind, weil viele die Gefahren ihres Hobbies lieber verdrängen. Ich warne jedoch eindringlich davor, das zu unterschätzen.

Einer, der Pertinax in rauen Mengen verarbeitete, war Herb Smith und nachdem ich Wilhelm Bretfeld schon vor langer Zeit informiert habe, wie gefährlich das Zeug tatsächlich ist, hat der dann Herb Smith informiert, der das leider ignoriert hat.

Herb Smith ist an Krebs gestorben - in zwei Etappen - nachdem er nach der ersten Behandlung wieder zu Hause war, hat er weitergemacht wie vorher. - Wilhelm war ganz verzweifelt, als er das bemerkte, konnte ihm das aber nicht ausreden. - Das Ende ist bekannt.

So ganz nebenbei: Selbst beim Verarbeiten des Birkesperrholzes trage ich eine Halbmaske mit Filterkombi. Gasfilter für anorganische Gase und Partikelfilter P3.

Warum? Na ja, In der Materialbeschreibung in den Bundesverordnungsblättern steht nur, dass das Material keiner Gefahren/Giftklasse angehört. Das heißt im besten Fall, dass es ungiftig ist; und im schlimmsten: Da drin ist (in der Tegofilmverleimung) ein Ultragift wie Dioxyn, wir kennen es nur noch nicht.....

Darüberhinaus habe ich in meiner Werkstatt Verdunster stehen, die Käfigmoleküle in den Raum sprühen, die Formaldehyd einfangen, umschließen und damit ungiftig machen. Das Problem ist nämlich: Birke ist das Holz mit dem höchsten Formaldehydgehalt von allen Hölzern.

Das Zeug war Bestandteil der Urathmosphäre ist daher mehr oder weniger in den meisten Pflanzen enthalten. Daher war es früher auch ein Tipp, dass man Grünlilien in Zimmern mit viel Spanplattenmöbeln stellen sollte, da diese Pfanzen so alt sind, dass sie sich zum Teil von Formaldehyd ernähren, es aus der Raumluft filtern....

Diese Käfigmoleküle die bei mir in der Werkstatt herumschwirren, kann man zwar, wenn man die Werkstatt ohne Filtermaske betritt, auch einatmen, aber sie sind so groß, dass sie nicht auf die Aureolen der Lunge passen und demzufolge auch wieder ausgeatmet werden.

Nochmal abschließend: Vorsicht heißt die Mutter der Porzellankiste. Und Vorsicht ist alle mal besser als Nachsorge.....

Nachsatz:
Ich habe vor kurzem ein Video bei youtube reingestellt, da sieht man mich am Bandschleifer ohne Filtermaske. - Das ist vielleich gar nicht so gut, aber ich habe das gemacht, damit ich in dem Filmchen nicht wie ein Alien ausschaue.

Zur Beruhigung: Die Absaugung ist so effektiv, dass ich keinen Staub einatme und die Verdunster für die Käfigmoleküle liefen natürlich auch und darüberhinaus habe ich eine sehr effektive Abluftanlage mit Filter, die immer läuft, wenn in der Werkstatt gearbeitet wird...
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Gruß aus Hamburg, Winfried

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Boomer61
Footcatch-Routinier


Anmeldungsdatum: 15.08.2007
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 14:29    Titel: Liste der Stoffe Antworten mit Zitat

Moinmoin,
Danke Winfried, also Finger auch weg von Siebdruckplatte, bei fehlenden sicherheitsrelevanten Arbeitsmöglichkeiten...! Allerdings frag ich mich, nach viel Herumprobiererei, welches bruchfeste Material da bei größeren Flügel- Spannweiten noch in Frage kommt.
Hab hier auch nochmal etwas dazu gefunden (PDF- Datei), da sind diese Stoffe schön aufgelistet. Es geht zwar um Schweißen, trifft aber den Punkt, denk ich:
http://www.unfallkasse-nrw.de/fileadmin/server/download/Archiv_bcp/Kunsststoffschweissen.pdf

An dieser Stelle auch von mir nochmal ein etwas verspätetes Herzliches Danke an den Ex- Präsi Günter für das klasse Management im DBC, sowie an Eckard, Thomas u. Michael dafür, daß hier alles weiterhin so prima funzt.
Gruß, Uwe

http://www.alice-dsl.net/ubahls/index.htm
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Winfried Gorny
Bumerang-König


Anmeldungsdatum: 11.03.2004
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
also Finger auch weg von Siebdruckplatte,


Na ja, wir müssen da nicht so päpstlich sein. Solange du draußen mit Rückenwind arbeitest, die Nase nicht direkt über das Werkstück hälst und vor allem keine Massenproduktion hast, sollte das kein Problem sein.

In geschlossenen Räumen allerding könnte das über die Jahre problematisch werden. Man ist bei diesem Hobby ja i.d.R. bis ins hohe Alter dabei und das Ganze wirkt halt auch kumulativ. - Und die Inkubationszeiten bei so etwas können schon locker mal bei 15 Jahren liegen...

Und es gilt im Prinzip dasselbe wie bei allen problematischen Stoffen (z.B. auch bei Asbest): Der eine inhaliert das kiloweise und stirbt mit 106 an Herzversagen, der andere atmet aus Versehen EINE Faser ein und krepiert 6 Jahre danach an Lungenkrebs....

Theoretisch ist es ja aber auch möglich, irgendwo im Garten oder im Hinterhof mal nen Boomie auf die schnelle mit der Stichsäge aus der Platte zu hauen. - Keine Ahnung, was du da für Möglichkeiten hast und wie die Nachbarn so sind....
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Gruß aus Hamburg, Winfried

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