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Darnells triFly
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 21.09.2017, 16:57    Titel: Darnells triFly Antworten mit Zitat

Möchte den Darnell triFly, der in Bumerang Welt 4/99 als Sturm-triFly in Polypropylen beschrieben ist, in 4mm Birkensperrholz nachbauen.
Fragen: Macht das Sinn? Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Falls ja, welche? Kann man darüber schon irgendwo etwas nachlesen?
Macht vor allem das große tropfenförmige Loch an den Flügelenden Sinn oder reichen evtl. auch kleinere Löcher?
Bedanke mich schon mal für Tipps.
Alfred
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Matze
Aussie-Round-100-Werfer


Anmeldungsdatum: 29.01.2004
Beiträge: 372
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.09.2017, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alfred,
der Trifly von Eric Darnell wird von vielen Bumerangwerfern als Kunststoff-Rohling verwendet und modifiziert, um ihn an verschiedene Wurf- und Wetterbedingungen anzupassen. So auch der "Sturm-Trifly" aus der Bumerangwelt. In 4mm-Holz hätte dieses Bumerangmodell voraussichtlich komplett andere Flugeigenschaften, als in der relativ schweren Plastikversion. Die großen, tropfenförmigen Löcher bremsen den Bumerang übrigens ab und verringern den Auftrieb (deshalb ein Modell für Sturm). Falls Du einen Dreiflügler aus Holz bauen willst, würde ich persönlich ein anderes Design wählen. Check doch mal verschiedene Baupläne die sich im Netz finden lassen, z.B. hier:
http://www.kutek.net/boomplans/plans.php

Viel Erfolg

Matze
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 22.09.2017, 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

Danke dir, Matze!
Mit Plastikversionen habe ich gar keine Erfahrung, - bin ein absoluter Holzwurm. Möchte einfach mal wieder an anderen Modellen herumbasteln und diese notfalls auch modifizieren. Das mache ich öfter. Mit dem triFly habe ich noch gar keine Erfahrungen gemacht. Habe mir auch bereits über zehn Modelle ausgesucht, die ich nun nachbauen und evtl. modifizieren werde.
Mache dennoch mal mit dem triFly weiter, werde ihn gewichten und evtl. auch noch anders gestalten. Mal sehen, was raus kommt.
Freue mich dennoch über jeden Hinweis und Tipp.
Bin übrigens reiner Spaßwerfer in einem schon recht fortgeschrittenen Alter und versuche, das Bumerangbauen und den Spaß am Werfen Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, obgleich ich selbst erst seit knapp sechs Jahren den Bumerang-Virus in mir trage. Habe allerdings in dieser Zeit schon ca. 350 Modelle gebaut.
Gruß
Alfred
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 22.09.2017, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kann mir jemand sagen, wo man den Kuststoff-TriFly kaufen kann. Damit würde ich auch gerne mal rumexperimentieren.
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guido
Aussie-Round-100-Werfer


Anmeldungsdatum: 28.01.2004
Beiträge: 457
Wohnort: muenchen

BeitragVerfasst am: 22.09.2017, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alfred,

du hast doch die richtige Adresse schon gefunden.
IM DBC Webshop.

Ich hab derzeit nichts mehr und bestelle auch gerade nichts in USA.

Grüße

Guido
_________________
www.bumerang-muenchen.de

www.bumerangshop24.de
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mschuetz
Wurfkreis-Choleriker


Anmeldungsdatum: 21.02.2004
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 22.09.2017, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante Idee! Probieren geht über studieren. Ich meine, Georgi Dimantchev habe vor ca 15 Jahren auch mit 4mm Holz und tropfenförmigen Schlitzen experimentiert. Ein Nachteil der Tropfenform in Holz könnte die Zerbrechlichkeit sein. Ansonsten ist es ein Versuch wert. Evtl nur mit 1cm breiten Schlitzen beginnen und in die Breite arbeiten, bis die Rotation gerade noch bis zum Fang stabil bleibt. Bei 350 Bumerangs ist evtl einer dabei, der bei weng Wind nicht funktioniert. Den könntest du für dieses Experiment "opfern". Varianten: Schlitz mit/ohne Profil. Nur von oben profiliert etc...Viel Erfolg! Manuel
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 26.09.2017, 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für den Tipp, Manuel! Werde es so machen, allerdings mich mit einem Rohling hineinarbeiten.
Hast du noch einen Tipp zur Profilierung von Vorder- und Hinterkante?
Dir noch herzliche Gratulation für den Fabelweltrekord Sehr glücklich . Habe mir das Video mit viel Freude angeschaut.
Grüße
Alfred
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mschuetz
Wurfkreis-Choleriker


Anmeldungsdatum: 21.02.2004
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 26.09.2017, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alfred
Danke!
Nun, die geschlitzten, die ich habe: Alle sind alle verschieden. Tendenz: Zu wenig Rotation am Ende = Vorderkante mehr runden. Zu weiter Flug = Hinterkante weiter runter schleifen. Also lieber zu stumpf beginnen und mit Feile/Klinge auf Feld nacharbeiten. Dies aber bei Wind, sonst bringt das nichts...
Grüsse, Manuel
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 27.09.2017, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Das hilft mir wieder weiter, Manuel! Danke!
Hatte vergessen zu fragen wegen des Gewichts im Vergleich Holz und Kunststoff. Kunststoff ist ja gewöhnlich schwerer. Könnte man deshalb auch 5mm Birkensperrholz benutzen, um das Gewicht zu erhöhen, oder besteht der Nachteil dann wieder in der Holzstärke, was letztlich wieder erhebliche Auswirkung auf das Profil haben könnte? Gewichten mit Bleieinlagen oder eingelassenen Münzen (ich habe die Gewichtung bisher nur mit eingelassenen oder auch manchmal mit Tape aufgeklebten Münzen gemacht) erscheint dann vermutlich sinnvoller, oder?
Langsam modifizieren und testen, testen, testen ist wohl angesagt.
Danke dir!!!
Gruß
Alfred
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mschuetz
Wurfkreis-Choleriker


Anmeldungsdatum: 21.02.2004
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 29.09.2017, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

5mm ist wohl zu dick... Ja, eher gewichten wenn nötig
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 30.09.2017, 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Manuel.
Dachte mir schon, dass 5mm zu viel sind.
Habe mit dem Bau begonnen. Erste Ausbaustufe ist fertig.
Gruß
Alfred
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Eckhard
Bumerang-Jungspunt


Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 25
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 08.10.2017, 20:33    Titel: Sturm-Trifly Antworten mit Zitat

Hallo Alfred,
wenn Du Bedarf an Triflys hast: ich habe noch etliche bei mir rumliegen.
Eine mail an elbowart@gmx.del , dann können wir alles Weitere klären.

Gruß (oder MHR) Eckhard
_________________
Ellenbogenbeuger
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 16.10.2017, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Habe heute meine drei Testmodelle (3mm, 4mm und 5mm) bei leichtem Wind ausprobiert. Hatte (entgegen Manuels Tipp; bin manchmal recht eigensinnig) doch ein 5mm-Modell gebaut, und zwar in gleicher Größe wie die Kunststoffmodelle. Auf der Unterseite habe ich viel Material weggenommen und den Flügeln einen ausgeprägten Hohlschliff verpasst (viel Handarbeit!). Die Biegung bei den Kunststoffmodellen habe ich bei allen drei Variationen durch moderate Profilierung ersetzt.
Das 5mm-Modell fliegt einen schönen Kreis und kommt sehr genau zurück, ist allerdings wegen zu wenig Helikopter-Anflug nicht als Trick-Catch-Modell zu gebrauchen, - jedenfalls noch nicht.
Dem 4mm- und 3mm-Modell habe ich erst mal anstelle der ovalen Löcher nur ein 10mm und 6mm Loch verpasst (welche zu einem ovalen Loch verbunden werden könnten; in die Mitte könnte allerdings auch ein 8mm-Loch platziert werden). Beide sind unten völlig plan und die Profile sind recht stumpf gehalten. Das 3mm-Modell fliegt bei etwas Wind über mich hinweg, hat aber einen recht ausgeprägten Schwebeflug. Will es mal mit Gewichtung versuchen.
Das 4mm-Modell schafft es bei wenig Wind nicht ganz zurück, ich habe allerdings wegen meiner Wirbelsäulenprobleme keinen festen Wurf. Es steht also ein Test bei etwas mehr Wind aus.
Überrascht hat mich das 5mm-Modell, denn bei diesem habe ich einfach mal auf den Rohling ein paar Handskizzen gemacht, wo ich das Material wegnehmen möchte, - und das Ergebnis war für mich verblüffend gut.
Habe auch Fotos, weiß aber noch nicht, wie ich diese einstellen könnte.
Alfred
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Alfred
Balsaholz-Werfer


Anmeldungsdatum: 20.09.2017
Beiträge: 10
Wohnort: Ortenberg (Oberhessen)

BeitragVerfasst am: 20.10.2017, 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Habe nun auch mal bei etwas mehr Wind geworfen (WS 3-4). Beeindruckt hat mich auch hier das 5mm-Modell, welches ohne Lochung gut zurück kommt, allerdings weiterhin mit weniger Schwebeflug.
Das 4mm-Modell hatte ich an der Vorderkante etwas mehr profiliert, was auch den gewünschten Erfolg hatte, denn es kommt nun sauber zurück und hat auch einen angemessenen Schwebeflug. Zusätzliche Löcher oder ein ovales Loch scheint mir gar nicht mehr angebracht zu sein; bei stärkerem Wind müsste ich mal Versuche mit Gewichten oder Rotationsbremsen machen.
Das 3mm-Modell, gewichtet mit drei 1-Cent-Münzen, zeigt ein erheblich verbessertes Flugbild mit gutem Schwebeflug am Ende. Ich arbeite aber an einer weiteren Optimierung für Windstärken ab 4.
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mschuetz
Wurfkreis-Choleriker


Anmeldungsdatum: 21.02.2004
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 20.10.2017, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Idee, das 5mm Modell auszuhölen! So wird es gewissermassen wieder etwas dünner Smilie Windstärke 4 ist ein sportliches Ziel. Mehr als 8m/s =30km/h muss ein Bumerang nicht aushalten. Ich weiss nicht genau, wieviel 4 Beaufort ist, meine aber, das ist in diesem Bereich. Viel Erfolg beim Basteln. Vielleicht auch mit Kunststoff, Polypropylen in 4mm oder 5mm?
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