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Trainingstips >> Trickfangserie Teil 1


Beidhändig unter einem Bein

Thomas Szartowicz: beidhändig unter einem Bein

Beginnen wollen wir diesen Artikel mit dem Fang unter einem Bein in der beidhändigen Variante. Dies ist sicherlich die einfachste Art, den Bumerang unter einem Bein zu fangen. Doch zuerst einmal ein paar Vorbemerkungen zu dieser Fangart allgemein:
Bei den Fängen unter einem Bein (egal in welcher Variante) ist es generell notwendig, bereits deutlich vor dem eigentlichen Moment des Fanges zu wissen, wo der Bumerang denn nun überhaupt herunterkommt. Hat man erstmal zum Fang angesetzt, so wird man nur in halsbrecherischer Weise die Möglichkeit haben, sich noch weiter fortzubewegen. Daher oberstes Gebot: Fangort vorhersehen!
Um diese Voraussetzung zu schaffen, benötigt man einen Bumerang, den man sehr genau kennt und der am Ende des Fluges keine unvorhersehbaren Mätzchen macht. Also ist nicht immer ein Bumerang geeignet, der am Ende eine Megaschwebephase hat. Allerdings sollte das Teil auch nicht wie ein Stein vom Himmel fallen. Hier ist ein gesundes Mittelmass angebracht, bei dam man sich vor allem als Werfer wohlfühlt.

Bei dem eigentlichen Fang hat man generell zwei Möglichkeiten:

  • die untere Fanghand von aussen unter dem Bein nach innen strecken,
  • die untere Fanghand von innen unter dem Bein nach aussen strecken
    Thomas zeigt uns auf dem oberen Foto die zweite Variante. Bei der Wahl der Variante lassen sich keine generellen Tipps geben. Man sollte einfach ausprobieren, bei welcher Variante man sich selbst am besten fühlt. Allerdings sollte man sich dann auch für eine der beiden Varianten entscheiden, denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit vor dem Fang, wie man das Teil denn nun fängt! Also: Fangart vorher festlegen!

    Obwohl es für die meisten Werfer eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Nicht-Wurfhand bei dem Fang unten gehalten wird, sieht man immer wieder, dass viele Sportler ihr Glück genau andersherum versuchen. Das geht meistens in die Hose... Also hier gilt zu merken: Nicht-Wurfhand unten halten und unter dem Bein durchstrecken!

    Jetzt muss man den Bumerang eigentlich nur noch fangen! Also, die einzelnen Punkte nochmal durchgespielt:

  • Fangort vorhersehen, Bumerang im Auge behalten
  • Fangvariante verinnerlichen (vorher wissen!)
  • Nicht-Wurfhand unten halten (also unter dem Bein durchstrecken)
  • Bumerang weiter im Auge behalten
  • dann einfach einen beidhändigen Fang vollführen!

    Erfolg gehabt?


  • Beidhändig unter einem Bein, stehend (Tunnelfang)

    Klaus-Dieter Franke: Tunnelfang beidhändig (Vorbereitung)

    Der Tunnelfang ist eine etwas verschärfte Variante des eben erläuterten normalen Fang unter einem Bein. Hierbei gilt es zusätzlich beide Beine während des Fanges auf dem Boden zu haben, daher die Bezeichnung "stehend".
    Aufgrund der Tatsache, dass man ja beide Beine auf dem Boden haben muss, wenn man fängt, kann man sich leicht überlegen, dass es hier noch wichtiger ist, dass man den Fangort vorhersagen kann! Sonst steht man während des Fangversuches auf dem Platz wie ein kleiner Junge, der dabei aufgehalten wurde, auf die Toilette zu gehen.
    Klaus-Dieter demonstriert auf dem Foto anschaulich, wie man sich auf den Tunnelfang vorbereiten sollte. In sicherer Haltung hat er bereits die untere Fanghand (s.o.) unter dem rechten Bein (Variante 2) von innen nach aussen gestreckt, fixiert den Bumerang mit den Augen und wartet darauf, dass der Rang sich in seine Hände legt.


    Alex Opri: Tunnelfang beidhändig

    Während des Fangmomentes sollte man dann zusätzlich noch etwas in die Knie gehen, was uns Alex eindrucksvoll demonstriert. So kann man bereits vor dem Fang die Sinkgeschwindigkeit des Bumerangs adaptieren. Ausserdem verkürzt man dadurch die Länge des Armweges, den beide Hände beim Fang machen müssen. Bei allen Varianten ist es allerdings immer sehr wichtig, möglichst weit weg vom Körper zu fangen! Kommt der Bumerang zu dicht an den Fänger heran, so kann es leicht passieren, dass man ihn berührt und der Fang entweder gar nicht mehr gelingt oder als ungültig gewertet wird. Und das ist bekanntlich ziemlich ärgerlich...

    Es ist erlaubt, nach dem Fang umzufallen. Das bedeutet im Klartext, dass während des Fanges beide Füsse auf dem Boden sein müssen - es ist aber regelkonform, wenn man unmittelbar danach den Bodenkontakt verliert. Ebenso ist es legal, wenn zusätzlich zu den Füssen die Knie oder der Po die Erde berühren. Trotz allem sollte man sich darauf nicht immer verlassen, denn oftmals geht das alles so schnell, dass auch geübte Schiedsrichteraugen nicht mehr zweifelsfrei beurteilen können, ob der Fang korrekt war oder nicht. Also: Punkte in der B-Note werden zwar nicht vergeben, sind aber in der Ausführung oftmals anzustreben, um einen möglichst sauberen Fang zu absolvieren (siehe Beispielfotos)!


    Einhändig unter einem Bein

    Günter Möller: einhändig unter einem Bein

    Der einhändige Fang unter einem Bein ist eine weitere Steigerung des Schwierigkeitsgrades bei dem Fang unter einem Bein. Es gelten generell die gleichen Voraussetzungen wie bei den beiden bereits erläuterten Fangvarianten, also sowohl in der normalen Version als auch als Tunnel-Variante.
    Bei der Wahl der Fanghand sollte man sich einmal klarmachen, mit welcher Hand man sich bei den ganz normalen einhändigen Fängen sicherer fühlt. In der Regel ist das die Nicht-Wurfhand, weil der Bumerang sich bei einhändigen Fängen in die Hand hineindreht und nicht gegen die Daumenwurzel rotiert, was bei der Wurfhand der Fall ist. Aber auch hier gilt die Devise, dass für einen selbst immer das das Beste ist, bei dem man sich am wohlsten fühlt. Man sollte es nur immer gleich machen!

    Bei dieser Fangvariante ist es noch wichtiger, dass man die Fanghand möglichst weit unter dem Bein hindurchstreckt. Man sollte unbedingt freien Blick auf die Fanghand haben. Dadurch ist auch sichergestellt, dass der Bumerang nicht das Bein oder andere Teile des Körpers berührt. Man sieht nämlich sehr häufig das sogenannte "Einklemmen", also das Benutzen des Oberschenkels als Fanghilfe. Ungültiger Fang! Zudem hat man, wenn die Fanghand ordentlich Freiraum unter dem Bein hat, das Gefühl, es handele sich um einen einfachen einhändigen Fang. Und in der Tat ist dies bei vielen Topwerfern die Vorstellung, die in dem Moment des Fanges in ihren Köpfen existiert. Ein einhändiger Fang ist einfach! Egal ob unter dem Bein oder nicht. Ja! Auch die Psyche beeinflußt das Ergebnis!


    Training, Training, Training...

    Alle Ratschläge und Tipps können jedoch nie ein vernünftiges Training ersetzen. Gerade wenn es darum geht herauszufinden, mit welcher Hand man besser einhändig unter einem Bein fängt, oder welche Fangvariante einem persönlich am angenehmsten ist, so kann man diese Dinge nur herausfinden, in dem man auf der Wiese kräftig trainiert! Es ist auch in unserem Sport bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen und gerade beim Trickfangen profitiert man enorm von regelmässigen Trainingseinheiten...!




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