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Warum heißt der Eagle-Catch eigentlich Eagle-Catch? Hmmm, Eagle heißt auf Deutsch was? Richtig, Igel. Und Igel haben ja bekanntlich die Angewohnheit, sich einzuigeln, wenn sie vor irgendetwas Angst haben. Und da ich immer wieder beobachtet habe, wie viele Werfer den Eagle-Catch als ihren "Angst"-Fang bezeichnen, scheint die Bezeichnung also durchaus sinnvoll, oder nicht? Natürlich nicht...

Der Moment ist alles

1. Hand über dem Bumerang in Position bringen

Der Fang ist also kein "Angst"-Fang und heißt übersetzt auch nicht Igel-Fang - sondern Adler-Fang, weil er so ähnlich aussieht wie die Füsse eines Adlers, wenn er gerade mal wieder eine Maus vom Feld pickt. In unserem Fall schnappen wir uns entsprechend den Bumerang aus der Luft. So viel also zur Namensfindung für diesen Fang.

Nur zur Technik: warum fällt dieser Fang vielen Werfer so schwer? Ich denke, dass das hauptsächlich drei Gründe hat: a) sie benutzen die falsche Fanghand, b) sie stehen falsch und b) sie greifen nicht im richtigen Moment zu.


Rechtshänder mit Rechts - Linkshänder mit Links

2. Den Bumerang einholen

Betrachten wir also Punkt A: die falsche Fanghand. Quizfrage 1: welcher Fang ist für einen Rechtshänder in der Regel einfacher: einhändig clean links oder rechts (nicht Eagle!)? Na? Genau! Links einhändig clean. Den Grund dafür kann man sich ganz einfach veranschaulichen, in dem man mal seine Hand umdreht, die Finger spreizt und sich klarmacht, wie sich der rotierende Bumerang in die Hand legen würde. Im Falle eines Rechtshänders hat der Bumerang eine Rotation gegen den Uhrzeigersinn. Er dreht sich also in die Hand hinein - also direkt in die Kuhle zwischen Daumen und Zeigefinger. Wiederhole ich die gleiche Übung mit der rechten Hand, so stelle ich fest, dass der Bumerang nun direkt gegen meinen Daumen rotiert. Daher ist der normale einhändige Fang mit der Wurfhand immer schwerer also mit der anderen Hand. Jetzt überträgt man dieses Phänomen auf den Eagle-Catch. Das beudetet, man fängt nun von oben. Also gilt das eben beschriebenen Verhalten beim Hineindrehen in die Hand genau andersherum. Der Bumerang dreht sich beim Eagle-Catch nur dann in die Hand (also zwischen Daumen und Zeigefinger), wenn ich die Wurfhand zum Fang benutze!


3. Die Bewegung mitgehen

Punkt B. Wie sollte ich mich denn nun richtig zum heranfliegenden Bumerang aufstellen? Sicher, man kann hier immer von Geschmackssache reden, ich denke aber, dass es einfach gewisse Dinge gibt, die man einfach NICHT machen sollte. Und dazu gehört zum Beispiel, dass man sich nicht so hinstellt, dass der Bumerang auf der Nicht-Wurfarm-Seite herangeflogen kommt. Warum nicht? Weil man dann mit der Fanghand am Körper vorbei seitlich nach vorne greifen muss und nach dem Zugreifen keinen Platz zum Ausschwingen hat (da dort der eigene Körper im Weg ist!). Ich persönlich versuche stets mich so aufzustellen, dass der Bumerang gerade von vorne auf mich zugeflogen kommt. So kann ich ganz nebenbei auch noch auf eventuelle Flugbahnänderungen reagieren (bei Wind!). Wenn der Bumerang dann in Reichweite ist, greife ich einfach nur nach vorne und kann seitlich am Körper vorbeischwingen.

Punkt C, der richtige Moment zum Fangen. Trivial? Nein, ganz im Gegenteil. Diese Frage stellt sich überhaupt nur, weil der Bumerang entgegen allen anderen Fangarten nicht durch die Fanghand gebremst wird, weil er dagegen fliegt. Beim Eagle-Catch muss die Fanghand den Bumerang quasi zurückhalten. Und diesen Moment gilt es, genau abzupassen. Ich persönlich hatte damit meine größten Schwierigkeiten, bis ich einen Weg fand, wie man diesen Moment sehr gut treffen kann. Und zwar halte ich dabei unmittelbar vor dem Fang die meine Fanghand hoch über meinen Kopf und warte, bis sich der Bumerang auf der Höhe meiner Fanghand befindet. Jetzt adaptiere ich mit der Hand die Sinkgeschwindigkeit des Bumerangs und führe meine Hand direkt über dem sinkenden Bumerang noch unten. Dieser Punkt ist absolut essenziell! Denn so bald ich die Sinkgeschwindigkeit des Bumerangs quasi in meinen Arm habe übergehen lassen, brauche ich diese Geschwindigkeit nur noch leicht zu erhöhen, um den Bumerang zu schnappen. Im Grunde genommen ist das dann nichts anderes mehr, als wenn ich den Bumerang von einem Tisch aufheben würde.
Am Ende noch ein Tipp: wirklich ordentlich zupacken. Nachfassen kann man beim Eagle-Catch (praktisch) nicht. Wenn der erste Versuch nicht gelingt, hat man sich den Bumerang meistens schon vor die Füße geklatscht. So denn, fröhliches Üben!


Der Flipping Headcatch

Stevie Kavenaugh aus den USA...

Ein Fang, den ich zum ersten mal bei der WM 2002 gesehen habe. In der "Standardversion", sofern man das bei Freestylefängen sagen kann, wird der Bumerang wie beim Hacky hochgekickt. Sollte er das einigermaßen stabil überstanden haben, nimmt man am besten ein wenig Anlauf und fängt den Bumerang während einer Art Flugrolle mit einer Hand auf dem Kopf (meinem Turnlehrer würde schlecht werden). Hört sich sehr spektakulär an, ist aber gar nicht so schwer.


"We love trickcatch, baby" Michael "Gel" Girvin

...der Erfinder des F.H. und ein Großmeister des GLORP

. Ich würde nur empfehlen vorher zum Test mal eine Flugrolle ohne Bumerang zu machen. Immerhin ist für die meisten von uns die letzte Abrollübung schon ein paar Jahre her.




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