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  23./24. August 2003 | Schweizer Meisterschaft in Lausanne/CH

ot - Text und Fotos: Matthias Giesenschlag

Zur Geldwäsche nach Lausanne oder die Internationalen Schweizer Meisterschaften 2003 am Genfer See..

Anreise nach Lausanne - oder: ein 100-Franken-Schein auf Abwegen

Norddeutsche Boys am Genfer See (v.l.n.r.: Frido, Dizzy, HG)

Als ich Frido am Freitag den 22. August am Hamburger Flughafen traf, war ich mir relativ sicher, dass er auch auf dem Weg zu den Schweizer Meisterschaften in Lausanne war. "Na ja - eigentlich will ich bloß den alten 100 Franken-Schein loswerden, den bekomme ich nämlich in Deutschland nirgendwo mehr umgetauscht" entgegnete Frido. OK, endlich mal eine Entschuldigung der etwas besonderen Art, um sich zuhause aus dem Staub machen zu können.

Dissy , Frido und ich hatten jedenfalls eine komfortable Anreise (mit dem Flieger bis Genf und dann direkt vom Flughafen noch ca. 40 Minuten mit der Bahn bis Lausanne). Dort wurden wir dann vom Veranstalter (Fred Declercq) persönlich in Empfang genommen und erst einmal (daheim bei Muttern) mit einer Riesenportion Spaghetti empfangen.

Die Unterbringung erfolgte (fast schon "schweiztypisch") im Atombunker - diesmal in der Uni von Lausanne. Bei einem Bettenangebot von 50.000 - allein in diesem Bunker - bestand für die Sensibelchen auch die Möglichkeit allen Schnarchern aus dem Weg gehen !


Samstagmorgen,...

Norddeutscher Boy am Genfer See (Oli)

Der Samstag empfing uns mit hochsommerlichen Temperaturen und einer grandiosen Kulisse: Das Wurffeld lag nur ca. 50m vom Genfer See entfernt und im Hintergrund protzte das Alpenpanorama ! Bei Top-Bedingungen hatten sich 56 Werfer aus ganz Europa eingefunden und Frido sah als erstes mal zu, dass er bei der Einschreibung seinen verstaubten 100-Franken-Schein loswurde - klappte (bis auf das etwas säuerliche Gesicht von Fred) auch wunderbar und Fred hat nun endlich mal einen Grund, die Zentralbank in Zürich zu besuchen, vielleicht rahmt er sich das Startgeld von Frido ja auch ein (aber wir wollen dem weiteren Turnierverlauf noch nicht vorgreifen).


...der Wettkampf beginnt

Noch mehr norddeutsche Boys am Genfer See (v.l.n.r.: Gerrit, Dizzy)

Der Wettkampf startete mit Accuracy100 (5 x 2 Würfe). Es gab am Ende Schlaumeier, die meinten, mit 84 von 100 möglichen Punkten doch weit vorn mit dabei zu sein - weit gefehlt ! Damit erreichte man gerade mal einen mageren 14 Platz. Ganz vorn landete Manuel Schütz mit 96 Punkten (Weltrekord !) gefolgt von Frido mit 95 und Olivier Chelmas mit 94 Punkten - wie schon gesagt: Top-Bedingungen ! Weiter ging es (parallel) mit Aussi Round und Trick Catch / Doubling. Bei Aussi Round fehlte so manch einem Werfer die entscheidende Brise aber Charles Richard konnte auf seinem zweiten Turnier überhaupt mit 94 Punkten nicht nur den Sieg in der Königsdisziplin verbuchen, sondern stellte damit auch gleich mal einen neuen Europarekord auf ! Zweiter wurde Manu mit 92 Pkt. vor Oli Thienhaus mit 89 Zählern. Trick Catch / Doubling ging mit 162 Punkten an den Franzosen Fred Burgeot vor Alex Opri (156) und Frido (110).

Nach den ersten drei Disziplinen und einem erfrischenden Bad im Genfer See (wer sich auch immer meine sandfarbene Mistral-Badeshorts unter den Nagel gerissen hat, möge sie bitte in Ehren halten! (Matze, die hab ich - glaube ich - irgendwo... Anmerk. d. Webmasters)) ging es dann nahtlos weiter zum gemütlichen Teil des Abends. Nach einem netten und ausgiebigen Essen stellte Alex Opri in der Tiefgarage der Uni so gegen Mitternacht mit 49,68 Sek. noch einen neuen Weltrekord im "Tiefgaragen-Fastcatch" auf (eine Disziplin, die aufgrund der zu umwerfenden Pfeiler durchaus einen gewissen Reiz ausübt).


Sonntagmorgen...

Int. Schweizer Meister 2003 (v.l.n.r.): Oli, Frido, Alex

Der Sonntag startete mit gewohnt guten Bedingungen und Fast Catch. Wer allerdings glaubte mit einer Zeit von 20 Sekunden noch unter die Top Ten zu rutschen, sah sich getäuscht ! „Fastest hand at the lake“ war Alex Opri mit 17,68 Sek. (man merkte ihm sein wochenlanges Strandtraining deutlich an und möglicherweise war auch das „Aufwärmen“ in der Tiefgarage vom Vorabend hilfreich). Zweiter wurde Frido mit humorlosen 18.04 Sek. vor Manu mit 18.13 Sek. Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit fehlte bei MTA100 die legendäre Thermik am Genfer See. Eine der wenigen „Blasen“ erwischte Thomas Stehrenberger (mit einem von Micha Siems geliehenen MTA) und fing liegend (noch mit einem Fuß im 100m-Kreis) nach 73,52 Sekunden. Mit deutlichem Abstand folgten Matthias Giesenschlag (53,63 Sek.) und Alex Opri (43,62 Sek.). Die letzte Disziplin - Endurance - stand unter dem Einfluß eines leicht aufkommenden Windes aus allen Richtungen, was Manuel Schütz nicht daran hinderte mit 76 Fängen einen neuen Schweizer Rekord aufzustellen und Yves Cazé (72 Fänge) und Frido (69 Fänge) auf die Plätze zu verweisen.


Ende gut - alles gut!

In der Gesamtwertung landete Frido schließlich auf Platz 1 dicht gefolgt von Manu, Alex Opri und Oli Thienhaus.

Insgesamt war dies ein super entspanntes und prima organisiertes Turnier mit Top-Bedingungen vor einer Traumkulisse. Leider wird Fred im kommenden Jahr wohl nicht als Ausrichter in Lausanne zur Verfügung stehen, da er 2004 in den USA sein Studium beenden will. Wie wäre es wenn dann endlich mal wieder eines der schon legendären Genfer Turniere durchgeführt werden könnte (gibt es Matthieu Weber noch ? Oder Phillipe Haake ?).

Ach ja, und für Frido wurde es übrigens noch ein Triumphflug zurück nach Hamburg. Nicht nur, dass er erfolgreich seinen abgelaufenen Hunderter loswurde und mal eben die Trophäe für den 1. Platz einsacken durfte - auf dem Rückflug schäkerte er solange mit der Stewardess und klimperte mit den umgehängten Medaillen, bis ihm die charmante Flugbegleiterin anerkennend eine Flasche edlen Menger-Krug-Sekt überreichte. Für seinen beiden mitreisenden Wurfgefährten bewahrheitete sich wieder einmal die Erkenntnis: "The winner takes it all".





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