TROUBLESHOOTING

Hier finden Sie die häufigsten Fehler und Fehlerbehebungen beim Werfen Ihres Bumerangs

Der Bumerang fliegt geradeaus

  • Entweder ein Rechtshänder hat einen Linkshänder-Bumerang geworfen oder umgekehrt.
  • Die profilierte Seite des Bumerangs zeigte beim Abwurf nicht zum Werfer.
  • Es wurde viel zu schwach geworfen.
  • Der Windwinkel wurde nicht beachtet; in diesem Fall kam der Wind von hinten.
  • Der Bumerang hat eine starke negative Biegung.
  • Der Bumerang hat so gut wie kein Profil, was bei manchen angebotenen Bumerangs der Fall ist.
  • Der Bumerang ist zu schwer.
  • Der Bumerang hat zu wenig Auftrieb.
  • Der Bumerang ist ein Nicht-Rückerer, also ein Jagdbumerang.

 

Der Bumerang verliert an Drehung

  •  
  • Dem Bumerang wurde beim Abwurf zu wenig Rotation mitgegeben.
  • Der Bumerang hat überhaupt kein Profil oder das Profil ist zu stumpf gearbeitet.
  • Die Oberfläche ist zu rauh.
  • Der Bumerang hat zuviel Löcher oder Bremsklappen.
Der Bumerang fliegt parallel zum Boden weg, steigt dann steil auf und stürzt unkontrolliert ab

flat throw

  • In der Mehrzahl der Fälle, war das der berühmte Sichelwurf!
  • Der Neigungswinkel war nahe 90°, er sollte etwa 20° betragen.
  • Der Bumerang kann total verzogen sein. Im Normalfall sollten die Flügelenden wie der Rest des Bumerangs z.B. auf einer Tischplatte plan aufliegen.
  • Arm 1 hat zuviel Auftrieb.
  • Bumerangform hat seinen durchschnittlichen max. Auftrieb weit vor dem Schwerpunkt
Die Flugbahn ist kreisförmig, der Bumerang setzt aber unterwegs auf

neg-dihedral

  • Zu schwach geworfen.
  • Der Horizontwinkel ist zu groß.
  • Der Neigungswinkel ist zu klein oder sogar negativ.
  • Ein oder mehrere Flügel haben eine negative Längsbiegung.
  • Bumerangform hat durchschnittlichen max. Auftrieb genau über oder hinter dem Schwerpunkt.
  • Bei Mehrflüglern ist das Loch in der Mitte zu groß.
Der Bumerang landet zu weit rechts vom Werfer

landing right

Der Winkel zum Wind ist zu groß / beim Linkshänder zu klein. (Es wurde „in den Wind“ / „aus dem Wind“ geworfen.)

Der Bumerang landet zu weit links vom Werfer

too far left

Der Winkel zum Wind ist zu klein / beim Linkshänder zu groß. (Es wurde „aus dem Wind“ / „in den Wind“ geworfen.)

Der Bumerang landet zu weit vor dem Werfer

lands in front

  • Neigungswinkel war zu klein.
  • Arm 2 hat zu wenig Auftrieb.
  • Der Mehrflügler hat zu wenig Auftrieb.
  • Windrichtung überprüfen.
  • Es herrscht Windstille.
  • Der Bumerang braucht mehr Wind.
Der Bumerang landet zu weit hinter dem Werfer

lands in th eback

  •  
  • Neigungswinkel war zu groß.
  • Arm 1 hat zu wenig Auftrieb.
  • Der Mehrflügler hat zu viel Auftrieb.
  • Windrichtung überprüfen.
  • Der Wind ist zu stark.
In der ersten Hälfte der Flugbahn steigt der Bumerang auf, stürzt dann aber in der zweiten Hälfte ab

too high throw

Der Horizontwinkel ist zu groß.

In der ersten Hälfte der Flugbahn fliegt der Bumerang knapp über dem Boden, steigt dann aber in der zweiten Hälfte hoch an

too low throw

Der Horizontwinkel ist zu klein

Der Bumerang legt sich nicht flach, dreht sich sogar andersherum
  • Arm 2 hat im Verhältnis zu Arm 1 zuviel Auftrieb.
  • (Liegt manchmal an der Form des Bumerangs, d.h. wenn Arm 2 größer, breiter und dicker ist als Arm 1)
  • Bumerangform hat durchschnittl. max. Auftrieb hinter dem Schwerpunkt
  • Bumerang ist verzogen.
Die Flugbahn des Bumerangs sieht in der Schlußphase aus wie "S" (vgl. mit vorhergehenden Punkt)

s shape flighpath

  • Arm 1 hat gegenüber Arm 2 zuviel Auftrieb.
  • Bumerangform hat durchschnittl. max. Auftrieb zu weit vor dem Schwerpunkt.
  • Bumerang ist verzogen.
Der Bumerang macht eine kreisförmige Flugbahn, bleibt über dem Werfer stehen und rutscht dann zum Flugbahnmittelpunkt ab

center trajectorie

  • Neigungswinkel zu groß.
  • Zu fest geworfen.
  • Arm 2 hat etwas zu wenig Auftrieb.
  • Profil an der Vorderkante stumpfer machen!
Der Bumerang fliegt in der Schlußphase noch einige Extraschleifen

extra hover flight

  • Zu fest geworfen.
  • Bumerang hat zu wenig Luftwiderstand.

Fortgeschrittene Werfer setzen die oben genannten „Fehler“ öfter gezielt ein, um deren Auswirkungen innerhalb einer bestimmten Situation (z.B. Wettkampf) zu nutzen. Was als „Fehler“ bezeichnet wird, ist daher subjektiv und hängt davon ab, ob ein Wurf für den Einzelnen erfolgreich war oder nicht.

Text mit freundlicher Genehmigung aus „Die neue Bumerangmappe“ von Michael Siems.